Die Grünen fordern 25 Euro Pfand auf Handys und Tablets
Der Vorstoß sorgt mit Sicherheit für weitreichend kontroverse Diskussionen: Da Deutsche ihre alten Handys und Tablets nicht fachgerecht entsorgen, sondern meistens zuhause in der Schublade lagern, bringen die Grünen jetzt einen Pfand von 25 Euro für die Mobilgeräte ins Spiel.
Auch die Grünen orientieren sich dabei an existierenden Beispielen aus der Wirtschaft und nennen im Antrag einen Hersteller, der für die Rückgabe eines Geräts einen Gutschein im Wert von 22 Euro ausstellt. Wie genau der Handy- und Tablet-Pfand ausgestaltet werden soll, geht aus den bisherigen Berichten aber nicht hervor. Wie bei einem Pfandsystem üblich würden die Mehrkosten zunächst aber natürlich auf den Gerätepreis aufgeschlagen werden - eine Tatsache, die gerade bei günstigen Smartphones die Anschaffung zunächst erheblich verteuern würde.
Die Grünen wollen ein Handy- und Tablet-Pfand einführen
Schon heute gibt es bei vielen Anbietern Programme, bei denen für die Rückgabe eines alten Gerätes eine Gutschrift erfolgt. Die Grünen wollen eine solche Idee des Anreizes der Geräterückgabe jetzt am liebsten gesetzlich festschreiben - der Grund: Jahr für Jahr sammeln sich Millionen alte Smartphones und Tablets in deutschen Haushalten, 2018 waren es nach Schätzungen fast 124 Millionen ungenutzte Handys, die von Deutschen zuhause aufbewahrt werden. Im Rahmen eines Antrags an die Bundesregierung, der Vorschläge zur Reduzierung des Elektroschrotts zusammenfasst, fordern die Grünen jetzt einen Gerätepfand von 25 Euro auf Handy und Tablets. Infografik: 124 Mio. Alt-Handys in der Schublade
Auch die Grünen orientieren sich dabei an existierenden Beispielen aus der Wirtschaft und nennen im Antrag einen Hersteller, der für die Rückgabe eines Geräts einen Gutschein im Wert von 22 Euro ausstellt. Wie genau der Handy- und Tablet-Pfand ausgestaltet werden soll, geht aus den bisherigen Berichten aber nicht hervor. Wie bei einem Pfandsystem üblich würden die Mehrkosten zunächst aber natürlich auf den Gerätepreis aufgeschlagen werden - eine Tatsache, die gerade bei günstigen Smartphones die Anschaffung zunächst erheblich verteuern würde.
Geräte sollen besser verwertbar sein
Die Bundestagsfraktion der Grünen verleiht in dem Antrag auch der Forderung Nachdruck, dass Hersteller durch verbindliche Quoten dazu bewegt werden sollten, bei Neugeräten auf ein recycling-freundliches und giftfreies Design zu setzen, so der Bericht der Stuttgarter Zeitung. Auch die Langlebigkeit, Reparierbarkeit und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen sei für die ökologische und ökonomische Bilanz der Geräte mit in Betracht zu ziehen. Eine konkrete Forderung: Nach Ansicht der Grünen sollte Deutschland gesetzlich festschreiben, dass Akkus aus Geräten einfach ausgetauscht werden können.
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