Bericht: Google Cloud-Team soll bis 2023 Microsoft überholen, oder...
Microsoft und Amazon ringen mehr oder weniger öffentlich um die Vorherrschaft unter den kommerziellen Anbietern von Cloud-Lösungen. Google spielt trotz großem Engagement weiterhin eher eine Nebenrolle, so dass das Management jetzt den Druck massiv erhöht.
Wie das US-Magazin The Information berichtet, wird bei Google seit einiger Zeit intern darüber debattiert, ob man überhaupt weiterhin im sogenannten "Public Cloud"-Business tätig sein sollte. Sollte es in den kommenden Jahren nicht schleunigst vorangehen, will Google seinen für externe Kunden verfügbaren Cloud-Angeboten offenbar den Stecker ziehen.
Mittlerweile hat Google den Bericht gegenüber dem Wirtschaftssender CNBC als ungenau kritisiert und dementiert, dass man tatsächlich schon 2018 über ein Ende des Cloud-Geschäfts nachgedacht habe. Nichtsdestotrotz hieß es zuvor, dass diverse Mitarbeiter von Google hinter vorgehaltener Hand dennoch davon ausgehen, dass der Konzern sich bei ausbleibendem Erfolg tatsächlich aus dem öffentlichen Vertrieb von Cloud-Lösungen zurückziehen will.
Konkret hatte das Google-Management bei seinen Diskussionen im letzten Jahr angeblich das Jahr 2023 als eine Art Deadline für die Cloud-Sparte festgelegt. Sollte es nicht gelingen, bis dahin zu einem der zwei größten Cloud-Anbieter aufzusteigen, soll der gesamte Geschäftsbereich zur Deposition stehen. Um dieses Ziel zu erreichen, müsste Google entweder Microsoft oder Amazon hinter sich lassen, wobei die Chancen dafür nicht unbedingt gut stehen.
Amazon ist derzeit der größte Anbieter von öffentlichen Cloud-Lösungen, zumindest wenn es nach dem Umsatz geht. So hatten die Amazon Web Services im dritten Quartal 2019 einen Umsatz von gut neun Milliarden Dollar erzielt. Microsoft lag mit seiner Azure-Cloud nach Schätzungen von Analysten im gleichen Zeitraum bei einem Umsatz von über vier Milliarden Dollar. Der Google-Mutterkonzern Alphabet hatte im Juli zuletzt von einem Umsatz von rund acht Milliarden gesprochen - auf ein ganzes Jahr betrachtet. Um Amazon zu schlagen, müsste Google den Umsatz seiner Cloud-Sparte also zum aktuellen Zeitpunkt mindestens verfünffachen.
Mittlerweile hat Google den Bericht gegenüber dem Wirtschaftssender CNBC als ungenau kritisiert und dementiert, dass man tatsächlich schon 2018 über ein Ende des Cloud-Geschäfts nachgedacht habe. Nichtsdestotrotz hieß es zuvor, dass diverse Mitarbeiter von Google hinter vorgehaltener Hand dennoch davon ausgehen, dass der Konzern sich bei ausbleibendem Erfolg tatsächlich aus dem öffentlichen Vertrieb von Cloud-Lösungen zurückziehen will.
Konkret hatte das Google-Management bei seinen Diskussionen im letzten Jahr angeblich das Jahr 2023 als eine Art Deadline für die Cloud-Sparte festgelegt. Sollte es nicht gelingen, bis dahin zu einem der zwei größten Cloud-Anbieter aufzusteigen, soll der gesamte Geschäftsbereich zur Deposition stehen. Um dieses Ziel zu erreichen, müsste Google entweder Microsoft oder Amazon hinter sich lassen, wobei die Chancen dafür nicht unbedingt gut stehen.
Amazon ist derzeit der größte Anbieter von öffentlichen Cloud-Lösungen, zumindest wenn es nach dem Umsatz geht. So hatten die Amazon Web Services im dritten Quartal 2019 einen Umsatz von gut neun Milliarden Dollar erzielt. Microsoft lag mit seiner Azure-Cloud nach Schätzungen von Analysten im gleichen Zeitraum bei einem Umsatz von über vier Milliarden Dollar. Der Google-Mutterkonzern Alphabet hatte im Juli zuletzt von einem Umsatz von rund acht Milliarden gesprochen - auf ein ganzes Jahr betrachtet. Um Amazon zu schlagen, müsste Google den Umsatz seiner Cloud-Sparte also zum aktuellen Zeitpunkt mindestens verfünffachen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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