USA bekommt jetzt seine Space Force - aber nicht die, die Trump wollte

Sicherheit, Angriff, Militär, Rakete, Krieg, Ziel Bildquelle: Public Domain
Um die Dominanz der USA auch im Weltraum zu festigen, hatte Trump die Gründung einer neuen Militär-Einheit gefordert - der Space Force. Jetzt haben sich Republikaner und Demokraten darauf geeinigt, dass eine bestehende Abteilung einfach umbenannt wird.

Die Space Force ist eine alte Abteilung in neuem Gewand

Im Juni 2018 hatte Trump mit dem üblichen großen Gehabe angekündigt, er hätte das US-Militär angewiesen, eine neue Streitmacht aufzubauen. Nach Wunsch des US-Präsidenten sollte eine komplett neue Einheit unabhängig von der Luftwaffe entstehen, die über ein eigenes Ministerium geleitet werden sollte und die militärische Dominanz der USA im Weltraum sichert: Die Space Force. Jetzt wird es im amerikanischen Militär tatsächlich bald eine Space Force geben - die aber ganz anders gestaltet ist als Trump sich das ausgemalt hatte.


Denn: Auch wenn Trump davon sprach, die Gründung befohlen zu haben, ist er in diesem Fall gar nicht Weisungsbefugt, sondern kann die politischen Kräfte im Kongress der Vereinigten Staaten dazu anregen, über seinen Vorschlag zu diskutieren. Das Ergebnis der Verhandlungen im Unter- und Oberhaus führen jetzt tatsächlich dazu, dass sich in den Rängen der Einheiten des US-Militärs bald eine Space Force findet. Auf was sich die Vertreter der Republikaner und Demokraten geeinigt haben, entspricht aber weitgehend nicht dem, was Trump gefordert hatte.

Schon heute verfügt das US-Militär laut heise über das sogenannte Air Force Space Command, das 1982 gegründet worden war. Die Abteilung wird nach Beschluss des Kongresses jetzt in Space Force umbenannt, auch der Befehlshaber wird in Zukunft den neuen Titel "Chief of Space Operations" (CSO) tragen. Allerdings: Trumps Forderungen nach einem eigenen Ministerium, neuen Truppen oder neuen Geldmitteln kommen die Politiker der beiden großen US-Parteien damit nicht nach. Auch die Forderung des Präsidenten, Personal von anderen Einheiten zur Space Force versetzen zu können, findet sich nicht im Beschluss wieder.

Jetzt erst mal schauen, was das soll

Im nächsten Schritt muss jetzt das Verteidigungsministerium die noch recht leere Hülle der Space Force mit Ideen füllen und bis Februar 2020 einen Budgetplan vorlegen, über welche Mittel die Abteilung von 2021 bis 2025 verfügen kann. Dazu kommt eine Analyse, ob und welche Gesetzesänderungen für die Tätigkeit nötig werden. Im laufenden Jahr kann die Space Force mit 72 Millionen US-Dollar nur auf ein sehr überschaubares Budget zurückgreifen.

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