Intel entschuldigt sich für anhaltende Lieferprobleme bei seinen CPUs
Der Chiphersteller Intel ist und bleibt die beherrschende Größe des Halbleitergeschäfts, daran kann auch der jüngste Erfolgslauf von AMD nichts ändern. Das bedeutet aber nicht, dass beim Unternehmen aus dem kalifornischen Santa Clara alles rund läuft, im Gegenteil.
Intels jüngste Zahlen waren zwar alles andere als schlecht, hinter den Kulissen rumort es aber immer noch. Denn natürlich kämpft Intel immer noch mit dem Thema 10 Nanometer, seit mittlerweile Jahren schafft es der Marktführer nicht, den Schritt in Richtung 10nm-Architektur zu vollziehen.
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Doch auch bei 14-Nanometer-Chips könnte es besser laufen: Denn hier hat Intel nach wie vor mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen. Das zieht sich seit bereits gut einem Jahr hin, wie AnandTech berichtet und hat gleich mehrere Gründe. Das hat mit den 10mn-Problemen, aber auch den Folgen von Spectre/Meltdown und einer gesteigerten Nachfrage nach Ersatz-Hardware zu tun. Und Intel schafft es nicht, diese zu erfüllen.
Das hat für Intel nicht nur direkte finanzielle Folgen, weil man nicht so viele Chips verkaufen kann (und auch in Ausbau von Fabriken investieren muss), sondern verärgert auch die Kunden, vor allem OEMs und so genannte Hyperscaler.
In dem Brief (PDF) schreibt Michelle Johnston Holthaus, Executive Vice President und General Manager, Sales, Marketing and Communications Group, dass man über die jüngsten Lieferschwierigkeiten Bescheid weiß und sich dafür auch aufrichtig entschuldigt. Holthaus verwies als Antwort auf die nach wie vor hohe Nachfrage auf diverse Maßnahmen, diese betrafen die Produktion von sowohl 14nm- als auch 10nm-Chips.
Dadurch konnte man die Auslieferung in der zweiten Hälfte des Jahres im Vergleich zum ersten Halbjahr in zweistelliger Prozenthöhe steigern. Der Markt sei aber noch rasanter gewachsen, sodass man die Nachfrage nach wie vor nicht befriedigen kann. Die Intel-Managerin verspricht, dass man nach wie vor mit Hochdruck daran arbeitet, das Problem in den Griff zu bekommen, wann das der Fall sein könnte, schreibt sie allerdings nicht.
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Doch auch bei 14-Nanometer-Chips könnte es besser laufen: Denn hier hat Intel nach wie vor mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen. Das zieht sich seit bereits gut einem Jahr hin, wie AnandTech berichtet und hat gleich mehrere Gründe. Das hat mit den 10mn-Problemen, aber auch den Folgen von Spectre/Meltdown und einer gesteigerten Nachfrage nach Ersatz-Hardware zu tun. Und Intel schafft es nicht, diese zu erfüllen.
Das hat für Intel nicht nur direkte finanzielle Folgen, weil man nicht so viele Chips verkaufen kann (und auch in Ausbau von Fabriken investieren muss), sondern verärgert auch die Kunden, vor allem OEMs und so genannte Hyperscaler.
Ungewöhnlicher Schritt an die Öffentlichkeit
Das ist der Grund, warum Intel nun einen offenen Brief an Kunden und Partner veröffentlicht hat, in dem man sich für die anhaltenden Lieferschwierigkeiten entschuldigt. Das ist ein alles andere als üblicher Vorgang, AnandTech schreibt, dass es so etwas in der x86-CPU-Industrie wohl noch nie gegeben hat.In dem Brief (PDF) schreibt Michelle Johnston Holthaus, Executive Vice President und General Manager, Sales, Marketing and Communications Group, dass man über die jüngsten Lieferschwierigkeiten Bescheid weiß und sich dafür auch aufrichtig entschuldigt. Holthaus verwies als Antwort auf die nach wie vor hohe Nachfrage auf diverse Maßnahmen, diese betrafen die Produktion von sowohl 14nm- als auch 10nm-Chips.
Dadurch konnte man die Auslieferung in der zweiten Hälfte des Jahres im Vergleich zum ersten Halbjahr in zweistelliger Prozenthöhe steigern. Der Markt sei aber noch rasanter gewachsen, sodass man die Nachfrage nach wie vor nicht befriedigen kann. Die Intel-Managerin verspricht, dass man nach wie vor mit Hochdruck daran arbeitet, das Problem in den Griff zu bekommen, wann das der Fall sein könnte, schreibt sie allerdings nicht.
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