Ponte Vecchio: Intel kündigt seine ersten eigenständigen 7nm-GPUs an
In den letzten Tagen wurden die Gerüchte lauter und Intel hat sich nun dazu durchgerungen, seine kommende Architektur für eigenständige Grafikprozessoren, die unter dem Codenamen "Ponte Vecchio" entwickelt werden, offiziell vorzustellen.
Streng genommen handelt es sich natürlich nicht um die allerersten eigenständigen GPUs, die Intel herstellt. Bereits in den 1990er Jahren gab es entsprechende Chips. Bezieht man sich aber auf die moderneren Zeiten, kann man durchaus davon sprechen, dass der Halbleiter-Konzern hier Neuland betritt. Und dabei wagt sich das Unternehmen auch gleich in sehr spezielle Bereiche vor.
Die Ponte Vecchio-Chips werden in einer 7-Nanometer-Achitektur produziert und müssen tatsächlich in einem recht engen Zeitrahmen bereitgestellt werden. Denn sie werden in der nun vorgestellten Form nicht in den freien Verkauf gehen und schon gar nicht als Grafikkarte im Gamer-PC landen. Vielmehr sollen die GPUs im Aurora-Supercomputer zum Einsatz kommen und hier dafür sorgen, dass erstmals die Marke von einem Exaflops durchbrochen wird.
Knoten des Aurora-Systems
Eine weitere Besonderheit gegenüber bisherigen Architekturen in Supercomputern wird durch den so genannten Compute Express Link (CXL) möglich. Es ist so nicht zwingend erforderlich, dass alle Daten stets auch durch die Xeons laufen - vielmehr können die sechs Grafikprozessoren im Knoten so auch direkt untereinander kommunizieren.
Intel wird mit seinen eigenen Grafikprozessoren also in erster Linie den HPC-Markt ansteuern und so mit den Radeon Instinct- und Tesla-Serien von AMD und Nvidia konkurrieren. Hier bewegt man sich immerhin in einem Terrain, das man durchaus kennt. Allerdings will Intel später durchaus auch GPUs für PCs und Notebooks anbieten, die im Kern auf der gleichen Architektur beruhen.
Siehe auch: Aurora: USA stecken Rekordsumme in ersten Exascale-Supercomputer
Die Ponte Vecchio-Chips werden in einer 7-Nanometer-Achitektur produziert und müssen tatsächlich in einem recht engen Zeitrahmen bereitgestellt werden. Denn sie werden in der nun vorgestellten Form nicht in den freien Verkauf gehen und schon gar nicht als Grafikkarte im Gamer-PC landen. Vielmehr sollen die GPUs im Aurora-Supercomputer zum Einsatz kommen und hier dafür sorgen, dass erstmals die Marke von einem Exaflops durchbrochen wird.
Knoten des Aurora-Systems
Das Beste vom Besten
In den einzelnen Knoten des Aurora-Clusters werden jeweils zwei Xeon-Prozessoren die Basis-Arbeit leisten, den entscheidenden Teil der Berechnungen aber an jeweils sechs angeflanschte Ponte Vecchio-GPUs weiterreichen. Damit hier durch den Speicher dann kein Flaschenhals entsteht, setzt Intel auf eine Kombination von DDR5-Arbeitsspeicher und Optane-Festspeicher.Eine weitere Besonderheit gegenüber bisherigen Architekturen in Supercomputern wird durch den so genannten Compute Express Link (CXL) möglich. Es ist so nicht zwingend erforderlich, dass alle Daten stets auch durch die Xeons laufen - vielmehr können die sechs Grafikprozessoren im Knoten so auch direkt untereinander kommunizieren.
Intel wird mit seinen eigenen Grafikprozessoren also in erster Linie den HPC-Markt ansteuern und so mit den Radeon Instinct- und Tesla-Serien von AMD und Nvidia konkurrieren. Hier bewegt man sich immerhin in einem Terrain, das man durchaus kennt. Allerdings will Intel später durchaus auch GPUs für PCs und Notebooks anbieten, die im Kern auf der gleichen Architektur beruhen.
Siehe auch: Aurora: USA stecken Rekordsumme in ersten Exascale-Supercomputer
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