Intel ist mal ehrlich: CPU-Engpässe dauern weiter an, kein Ende in Sicht
Die Probleme bei Intels Wechsel auf eine Fertigung im 10-Nanometer-Maßstab dauern offenbar nach wie vor an - und daran wird sich laut einem Schreiben des Konzerns an seine Kunden wohl auch so schnell nichts ändern. Trotz aller positiven Prognosen gab Intel jetzt zu, dass man sich mit 10-nm-CPUs weiter schwer tut.
Der US-Halbleiterkonzern Intel hat in der letzten Woche einen Brief an seine Kunden und Partnerfirmen veröffentlicht, indem man sich erstmals seit langem relativ unverblümt und ohne große Marketing-Floskeln äußert und erklärt, warum auf absehbare Zeit weiter Engpässe bei Intel-Prozessoren aller Art zu erwarten sind. Gleichzeitig zeichnet sich ab, dass Intels Probleme den PC-Markt unnötig ausbremsen, während nach langer Zeit erstmals wieder Wachstum zu verzeichnen ist.
Durch die neu erschlossenen Produktionskapazitäten habe man in der zweiten Jahreshälfte eine Steigerung der CPU-Stückzahlen im zweistelligen Prozentbereich erzielen können. Auch dies habe aber angesichts des anhaltenden Wachstums im PC-Markt in diesem Jahr nicht ausgereicht, da Intels Bemühungen nicht mit dem Anstieg der Nachfrage Schritt halten konnten. Die Verfügbarkeit im PC-Bereich bleibe daher sehr eingeschränkt, da Intel nur einen sehr begrenzten Puffer an Chips auf Lager hat.
Dadurch sei das Unternehmen nicht mehr so gut in der Lage gewesen, die im letzten Quartal aufgetretenen Schwankungen in der Produktion abzufangen - unabhängig davon, ob diese durch Probleme in der Fertigung selbst oder bei Zulieferern verursacht wurden. Dadurch müssen die Kunden Verzögerungen bei der Verfügbarkeit ihrer Lieferungen hinnehmen, die Intel nun individuell mit den jeweiligen Abnehmern bewältigen wolle.
Die PC-Hersteller müssen also nach wie vor auf CPU-Lieferungen von Intel warten, unabhängig davon, ob es sich um 14- oder 10-Naometer-Prozessoren handelt. Eine Prognose über ein mögliches Ende der Probleme wagte Intel bezüglich des Zeitraums nicht. Anscheinend ist man sich in Santa Clara selbst nicht mehr sicher, wann die Verfügbarkeit sich endlich bessern soll.
Bei AMD dürfte dies für Korkenknallen sorgen, kann sich der kleinere Konkurrent doch über eine wachsende Nachfrage rund um seine Ryzen-SoCs freuen, die von den PC-Herstellern gern als Alternative zu den schlecht verfügbaren Intel-CPUs verbaut werden.
Alle Investitionen haben das Problem nicht gelöst
Wie Intel in seinem Brief erklärte, habe man weiterhin eine starke Nachfrage zu verzeichnen und deshalb "Rekordsummen" in neue Fertigungsanlagen gesteckt, um mehr Wafer für 14-Nanometer-Chips zu produzieren. Gleichzeitig habe man daran gearbeitet, die Kapazitäten für 10-Nanometer-Prozessoren zu steigern. Noch sei es aber nicht gelungen, die großen Unterschiede zwischen Nachfrage und Produktionsmenge auszugleichen.Durch die neu erschlossenen Produktionskapazitäten habe man in der zweiten Jahreshälfte eine Steigerung der CPU-Stückzahlen im zweistelligen Prozentbereich erzielen können. Auch dies habe aber angesichts des anhaltenden Wachstums im PC-Markt in diesem Jahr nicht ausgereicht, da Intels Bemühungen nicht mit dem Anstieg der Nachfrage Schritt halten konnten. Die Verfügbarkeit im PC-Bereich bleibe daher sehr eingeschränkt, da Intel nur einen sehr begrenzten Puffer an Chips auf Lager hat.
Dadurch sei das Unternehmen nicht mehr so gut in der Lage gewesen, die im letzten Quartal aufgetretenen Schwankungen in der Produktion abzufangen - unabhängig davon, ob diese durch Probleme in der Fertigung selbst oder bei Zulieferern verursacht wurden. Dadurch müssen die Kunden Verzögerungen bei der Verfügbarkeit ihrer Lieferungen hinnehmen, die Intel nun individuell mit den jeweiligen Abnehmern bewältigen wolle.
Die PC-Hersteller müssen also nach wie vor auf CPU-Lieferungen von Intel warten, unabhängig davon, ob es sich um 14- oder 10-Naometer-Prozessoren handelt. Eine Prognose über ein mögliches Ende der Probleme wagte Intel bezüglich des Zeitraums nicht. Anscheinend ist man sich in Santa Clara selbst nicht mehr sicher, wann die Verfügbarkeit sich endlich bessern soll.
Bei AMD dürfte dies für Korkenknallen sorgen, kann sich der kleinere Konkurrent doch über eine wachsende Nachfrage rund um seine Ryzen-SoCs freuen, die von den PC-Herstellern gern als Alternative zu den schlecht verfügbaren Intel-CPUs verbaut werden.
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