Wo der Mobilfunk-Ausbau scheitert:
Die Gegen-Karte der Netzbetreiber
Die Mobilfunkbetreiber wollen den Eindruck nicht auf sich sitzen lassen, dass die weißen Flecken auf der Karte zur Mobilfunk-Abdeckung einzig ihr Verschulden sind. Die Branche veröffentlichte daher nun eine Gegenkarte mit bemerkenswerten Problemstellen.
Beim IT-Branchenverband Bitkom hat man Informationen von den drei Netzbetreibern Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica zusammengetragen. Und hier kamen über 1.200 Standorte zusammen, an denen man gern Sendeanlagen aufstellen würde, es aufgrund diverser Probleme aber nicht dazu kommt. Teilweise ziehen sich die Bemühungen der Unternehmen nun schon seit ziemlich langer Zeit hin.
Man wolle mit der Karte Transparenz schaffen. "Behördliche Verfahren oder fehlende Standorte für den Bau von Mobilfunkanlagen führen allzu oft dazu, dass Funklöcher nicht geschlossen werden können. An einigen Orten stehen die Ausbauvorhaben der Netzbetreiber seit mehr als sechs Jahren still", erklärte Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Verbandes. Im Durchschnitt würde es demnach aktuell rund zwei Jahre dauern, bis ein neu geplanter Standort in Betrieb genommen werden kann.
Die Karte soll aber nicht nur als Argument gegen den Vorwurf, die Netzbetreiber hätten kein Interesse am Ausbau, verstanden werden. So hofft man auch darauf, dass es vielleicht betroffene Nutzer gibt, die letztlich sogar weiterhelfen könnten. Wer also sieht, dass in seinem Funkloch nach einem passenden Standort gesucht wird, kann sich über die Karte auch direkt melden und einen Standort anbieten.
Siehe auch: Bundesnetzagentur zeigt reale Mobilfunk-Lage auf einer Funkloch-Karte
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Man wolle mit der Karte Transparenz schaffen. "Behördliche Verfahren oder fehlende Standorte für den Bau von Mobilfunkanlagen führen allzu oft dazu, dass Funklöcher nicht geschlossen werden können. An einigen Orten stehen die Ausbauvorhaben der Netzbetreiber seit mehr als sechs Jahren still", erklärte Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Verbandes. Im Durchschnitt würde es demnach aktuell rund zwei Jahre dauern, bis ein neu geplanter Standort in Betrieb genommen werden kann.
Es gibt zahlreiche Probleme
Der Ausbau verzögert sich den Angaben zufolge am häufigsten dadurch, dass keine geeigneten Standorte für Mobilfunkstationen zur Verfügung stehen. 537 Orte, in denen man schlicht keine passenden Grundstücke oder Gebäude anmieten kann, sind in der Karte verzeichnet. In vielen anderen Bereichen kommt es hingegen zu Verzögerungen, weil die Vorbereitung der komplizierten Baugenehmigungen schlicht Zeit braucht. Meist geht es um Probleme mit dem Bau- und Naturschutzrecht sowie dem Denkmalschutz. In 71 Fällen kämen andere Gründe hinzu - wie beispielsweise die gern ins Feld geführten Bürger-Widerstände aufgrund der Befürchtung, der Mobilfunk würde die Gesundheit beeinträchtigen.Die Karte soll aber nicht nur als Argument gegen den Vorwurf, die Netzbetreiber hätten kein Interesse am Ausbau, verstanden werden. So hofft man auch darauf, dass es vielleicht betroffene Nutzer gibt, die letztlich sogar weiterhelfen könnten. Wer also sieht, dass in seinem Funkloch nach einem passenden Standort gesucht wird, kann sich über die Karte auch direkt melden und einen Standort anbieten.
Siehe auch: Bundesnetzagentur zeigt reale Mobilfunk-Lage auf einer Funkloch-Karte
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
DietPi 10.5: das sprichwörtliche Leichtgewicht
d-hubs - Gestern 13:39 Uhr -
Netzwerkproblem 25H2 und jetzt auch mit 24H2
Airboss - Gestern 04:45 Uhr -
Die BCON26, das größte Treffen von Blender-Experten
d-hubs - Vorgestern 14:09 Uhr -
dav2d: ein sehr schneller plattformübergreifender AV2 decoder
d-hubs - 15.06. 15:26 Uhr -
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - 15.06. 10:53 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen