Neue Apple-Produkte: Die Trennung von Jony Ive wird zum Segen
Der Weggang des langjährigen Chef-Designers Jony Ive scheint der Produktpalette von Apple durchaus gut zu bekommen. Die beiden ersten großen Releases nach seinem Abschied deuten darauf hin, dass es hinter den Kulissen durchaus einen Richtungsstreit gab.
Schon im Sommer war das Thema aufgekommen, als die New York Times mit einem Bericht aufwartete, nachdem sich Konzernchef Tim Cook schlicht nicht mehr so sehr für Ives Design-Vorschläge begeistert hätte, wie es noch bei Steve Jobs der Fall war. Die konkreten Beschreibungen wies Cook zwar mit ungewohnter Deutlichkeit zurück - doch scheint der Autor zumindest die Grundtendenz treffend erkannt zu haben.
So arbeitete der Kollege Todd Haselton von CNBC heraus, dass schon binnen kurzer Zeit eine andere Entwicklung zu spüren ist. Ive fällt durchaus der Verdienst zu, mit seinen Entwürfen ganze Produktkategorien über Apple hinaus geprägt zu haben. Doch führte der Fokus auf das Design zunehmend zu Schwierigkeiten. Denn es kam immer häufiger vor, dass die Funktionalität und die Feature-Ausstattung nachrangig behandelt wurden.
Und auch das iPhone 11 leidet keinesfalls darunter, dass man dem Smartphone wenigstens einen Millimeter mehr zugesteht. Das iPhone 8 kam beispielsweise noch auf eine Dicke von 7,3 Millimetern, jetzt sind es eben 8,3 Millimeter. Dadurch ist so viel Platz für den Akku gewonnen, dass Apple beispielsweise Laufzeiten bei der Video-Wiedergabe angeben kann, die von 13 auf 17 Stunden gestiegen sind. Und bei der Audio-Wiedergabe sollen die neuen Geräte nun statt 40 immerhin 65 Stunden durchhalten.
Natürlich bleibt abzuwarten, ob Apple auch ohne Ive noch in der Lage sein wird, solch ikonische Produkte wie das iPhone, den iPod oder das MacBook Air hervorzubringen. Aber auch dem Star-Designer schienen in letzter Zeit die Ideen, wie man ein gutes Aussehen und eine hohe Funktionalität verbinden kann, ausgegangen zu sein.
Siehe auch: Apple: MacBook Pro 15 ist tot, neuer Mac Pro ab Dezember erhältlich
So arbeitete der Kollege Todd Haselton von CNBC heraus, dass schon binnen kurzer Zeit eine andere Entwicklung zu spüren ist. Ive fällt durchaus der Verdienst zu, mit seinen Entwürfen ganze Produktkategorien über Apple hinaus geprägt zu haben. Doch führte der Fokus auf das Design zunehmend zu Schwierigkeiten. Denn es kam immer häufiger vor, dass die Funktionalität und die Feature-Ausstattung nachrangig behandelt wurden.
Priorität auf die Funktion
Inzwischen scheint sich bei Apple der Leitspruch "Funktionalität vor Form" langsam wieder durchzusetzen. Das, so Haselton, zeige sich sowohl bei den neuen iPhones als auch dem gestern präsentierten MacBook Pro. Apple ist hier wieder bereit, seine Geräte beispielsweise etwas dicker werden zu lassen, und so die Akku-Kapazität und vor allem eine viel weniger fehleranfällige Tastatur im Notebook bieten zu können.Und auch das iPhone 11 leidet keinesfalls darunter, dass man dem Smartphone wenigstens einen Millimeter mehr zugesteht. Das iPhone 8 kam beispielsweise noch auf eine Dicke von 7,3 Millimetern, jetzt sind es eben 8,3 Millimeter. Dadurch ist so viel Platz für den Akku gewonnen, dass Apple beispielsweise Laufzeiten bei der Video-Wiedergabe angeben kann, die von 13 auf 17 Stunden gestiegen sind. Und bei der Audio-Wiedergabe sollen die neuen Geräte nun statt 40 immerhin 65 Stunden durchhalten.
Natürlich bleibt abzuwarten, ob Apple auch ohne Ive noch in der Lage sein wird, solch ikonische Produkte wie das iPhone, den iPod oder das MacBook Air hervorzubringen. Aber auch dem Star-Designer schienen in letzter Zeit die Ideen, wie man ein gutes Aussehen und eine hohe Funktionalität verbinden kann, ausgegangen zu sein.
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