Vorsicht: Welle von Fake-Mahnschreiben in Namen realer Anwälte
Einmal mehr versuchen Kriminelle mit gefälschten E-Mails unvorsichtige Nutzer zu übervorteilen. Laut offizieller Warnung von Strafverfolgern rollt aktuell eine Spam-Welle durch Deutschland, die Fake-Abmahnschreiben mit Namen realer Anwälte zu tarnen versucht.
Wie die Strafverfolger ausführen, finden sich in den gefälschten Mahnschreiben Verweise auf "Namen real existierender Rechtsanwälte und Kanzleien". Mit diesen versuchen die kriminellen Hintermänner den gefälschten Dokumente einen offiziellen Anstrich zu verleihen. Wie so oft ist es das Ziel, unvorsichtige Empfänger dazu zu bewegen, einen in den Nachrichten enthaltenen Link anzuklicken, der angeblich Zugriff auf "Die genaue Aufstellung der Rechnung sowie des Vergleichs..." gewährt.
"Vereinzelte Rechtsanwälte informieren bereits über die gefälschten Mails vorbildlich auf deren Webseite, was dafür spricht, dass inzwischen mehrere Personen sich bei den Anwälten gemeldet haben. Bitte schreiben Sie auch die echten Rechtsanwälte nicht weiter an, da auch diese von dieser Masche geschädigt sind", so das Landeskriminalamt Niedersachsen.
Abmahnungen werden mit real existierenden Anwaltsnamen getarnt
Wie das Landeskriminalamt Niedersachsen in einer aktuellen Mitteilung schreibt, liegen den Beamten E-Mails vor, die sich bei genauerer Betrachtung als gefälschte Mahnschreiben entpuppen. "Mit ‘namens uns in bevollmächtigung unseres Mandanten fordern wir Sie hiermit gemäß §§ 102, 77 89 Nr. 51,82 10, 24a UrhG..." oder "... §§ 101, 71 89 Nr.5, 88 20, 13c StPo auf: es zu unterlassen geschütztes Musik und Film - Repertoire unseres Mandanten…' beginnen die Mails, die derzeit noch vereinzelt hier bei uns eingehen. Wir vermuten jedoch eine Vielzahl dieser Mails im Umlauf", so die offizielle Mitteilung. Infografik: Das sind die erfolgreichsten Betreff-Zeilen beim Phishing
Wie die Strafverfolger ausführen, finden sich in den gefälschten Mahnschreiben Verweise auf "Namen real existierender Rechtsanwälte und Kanzleien". Mit diesen versuchen die kriminellen Hintermänner den gefälschten Dokumente einen offiziellen Anstrich zu verleihen. Wie so oft ist es das Ziel, unvorsichtige Empfänger dazu zu bewegen, einen in den Nachrichten enthaltenen Link anzuklicken, der angeblich Zugriff auf "Die genaue Aufstellung der Rechnung sowie des Vergleichs..." gewährt.
Link nicht mehr aktiv, aber weiter Gefahr
Bei einer Überprüfung der vorliegenden E-Mail konnte das Kriminalamt zwar feststellen, dass der darin enthaltene Link nicht mehr aktiv ist. Trotzdem schreiben die Beamten: "Es besteht die Gefahr, dass noch Mails im Umlauf sind, deren Links noch aktiv sind." Darüber hinaus betonen die Strafverfolger, dass die in den Schreiben genannten Anwälte und Kanzleien nicht Verfasser der Nachrichten sind."Vereinzelte Rechtsanwälte informieren bereits über die gefälschten Mails vorbildlich auf deren Webseite, was dafür spricht, dass inzwischen mehrere Personen sich bei den Anwälten gemeldet haben. Bitte schreiben Sie auch die echten Rechtsanwälte nicht weiter an, da auch diese von dieser Masche geschädigt sind", so das Landeskriminalamt Niedersachsen.
Thema:
Neueste Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Internet Security:
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen