Deutsche Glasfaser: Bundesweit größter Glasfaserausbau startet in NRW

Glasfaser, Licht, Fiber Bildquelle: Alex Blackie
Mit einer Fördersumme in Höhe von 160 Millionen Euro baut der Anbieter Deutsche Glasfaser im Kreis Warendorf in Nordrhein-Westfalen jetzt ein flächendeckendes Glasfasernetz. Es ist das größte Projekt seiner Art in Deutschland.
Infografik: Glasfaserpotential wird nicht ausgeschöpftGlasfaserpotential wird nicht ausgeschöpft
Die Deutsche Glasfaser hat nach der europa­weiten Ausschreibung den Zuschlag für den Ausbau der Breitbandanschlüsse für den Kreis Warendorf in NRW erhalten. Damit ist nun klar, dass die Deutsche Glasfaser ein Projekt realisieren wird, das derzeit in Deutschland noch seinesgleichen sucht:

Schon ab Anfang 2020 werden die zwei Teilprojekte Warendorf Nord und Warendorf Süd mit insgesamt 13 Kommunen von der Deutschen Glasfaser Holding angegangen.

Laut dem Unternehmen werden dabei 160 Millionen Euro Fördermittel für die schrittweise Schließung der Netzlücken im gesamten Kreis aufgewendet. 80 Millionen Euro kommen aus dem Fördertopf des Bundes, 64 Millionen Euro vom Land. Der Kreis Warendorf selbst steuert dann noch einen Eigenanteil von 16 Millionen Euro bei. So können laut Deutsche Glasfaser jetzt auch die "privatwirtschaftlich normalerweise nicht erschließbaren Orte" nach und nach an das FTTH-Glasfasernetz ("Fiber To The Home" - Glasfaser bis ins Haus) angeschlossen werden.

Rund 15.000 Haushalte und Unternehmen profitieren

Alle betroffenen Haushalte werden über die anstehenden Maßnahmen in den kommenden Wochen informiert. Das sind nach den Angaben des Unternehmens in den kommenden Jahren rund 13.500 private Haushalte, 2.100 Gewerbebetriebe und 50 Schulen, die neu an das Glasfaser-Netz im Kreis Warendorf angeschlossen werden. Zusammen mit dem vielerorts bereits abgeschlossenen eigenwirtschaftlichen Ausbau von Deutsche Glasfaser ergibt sich so ein nahezu lückenloses, kreisweites Glasfasernetz.

"In den kommenden Jahren wollen wir so Schritt für Schritt die Flecken angehen, wo bisher kein privatwirtschaftlicher Glasfaser­ausbau möglich war. Das betrifft Gebiete mit Haushalten, die einen Internetanschluss mit einer Geschwindigkeit von weniger als 30 Megabit pro Sekunde haben. Sie sollen in den kommenden Jahren die Chance bekommen, echte Glasfasergeschwindigkeiten zu erleben", sagt Peter Kamphuis, Geschäftsführer von Deutsche Glasfaser.

Siehe auch: Förderprogramm: Bund will Glasfaserausbau weiter beschleunigen

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