Samsung: Talfahrt geht rasant weiter - aber die Hoffnung stirbt zuletzt
Bei Samsung Electronics regiert aktuell das Prinzip Hoffnung: Das Unternehmen warnte im Zuge eines Ausblicks auf die kommenden Bilanzpräsentationen, dass der Gewinn massiv rückläufig ist, erklärte aber auch, dass das Schlimmste vorüber sein könnte.
Infografik: Umsatz mit NAND-Flash
Das dominierende Thema ist die Schieflage im Halbleitermarkt. Insbesondere bei Speicherchips kann Samsung längst nicht mehr die Erträge einfahren, die man lange gewohnt war. Das ist insbesondere daher ein wenig dramatisch, da die anderen beiden großen Produktbereiche Fernseher und Smartphones aufgrund des harten Konkurrenzkampfes auch schon kaum noch nennenswerte Gewinnmargen vorweisen können.
Für das laufende Quartal rechnet man derzeit mit einem operativen Gewinn von 6,5 Milliarden Dollar. Das wären satte 56 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, in dem noch 14,7 Milliarden Dollar Überschuss erwirtschaftet wurden. Immerhin kann das Samsung-Management aber auch darauf verweisen, dass die Analysten mit einem noch schlimmeren Gewinneinbruch gerechnet hatten.
Hier könnte es aber in der nächsten Zeit wieder bergauf gehen. Denn Samsung schafft es immer besser, seine neuen EUV-Anlagen in den Chipwerken in Fahrt zu bringen. Das Ergebnis sind High End-Chips, wie sie so aktuell im Grunde sonst nur der Auftragshersteller TSMC produzieren kann. Neben den beiden Unternehmen verfügt derzeit noch kein anderer Halbleiter-Produzent über Fertigungsanlagen auf einem Niveau, das konkurrenzfähig wäre. Samsung will dies natürlich nutzen, um die eigenen Erträge endlich wieder nach oben zu bekommen.
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Infografik: Umsatz mit NAND-Flash
Das dominierende Thema ist die Schieflage im Halbleitermarkt. Insbesondere bei Speicherchips kann Samsung längst nicht mehr die Erträge einfahren, die man lange gewohnt war. Das ist insbesondere daher ein wenig dramatisch, da die anderen beiden großen Produktbereiche Fernseher und Smartphones aufgrund des harten Konkurrenzkampfes auch schon kaum noch nennenswerte Gewinnmargen vorweisen können.
Für das laufende Quartal rechnet man derzeit mit einem operativen Gewinn von 6,5 Milliarden Dollar. Das wären satte 56 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, in dem noch 14,7 Milliarden Dollar Überschuss erwirtschaftet wurden. Immerhin kann das Samsung-Management aber auch darauf verweisen, dass die Analysten mit einem noch schlimmeren Gewinneinbruch gerechnet hatten.
Hoffnung auf High End-Chips
Der Umsatz des Elektronikkonzerns wird in diesem Jahresviertel voraussichtlich 5 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen und bei rund 52 Milliarden Dollar enden. Der Rückgang resultiert dabei weniger aus der Tatsache, dass Samsung Electronics weniger verkauft hätte, als darin, dass im Chip-Sektor die Großhandelspreise auf ein ziemlich niedriges Niveau gesunken sind.Hier könnte es aber in der nächsten Zeit wieder bergauf gehen. Denn Samsung schafft es immer besser, seine neuen EUV-Anlagen in den Chipwerken in Fahrt zu bringen. Das Ergebnis sind High End-Chips, wie sie so aktuell im Grunde sonst nur der Auftragshersteller TSMC produzieren kann. Neben den beiden Unternehmen verfügt derzeit noch kein anderer Halbleiter-Produzent über Fertigungsanlagen auf einem Niveau, das konkurrenzfähig wäre. Samsung will dies natürlich nutzen, um die eigenen Erträge endlich wieder nach oben zu bekommen.
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