Samsung baut keine Smartphones mehr in China - nach 27 Jahren
Jetzt ist es offiziell: nach fast 30 Jahren schließt Samsung sein letztes Werk für die Produktion von Mobilfunkgeräten in China. Das Reich der Mitte ist für den koreanischen Giganten schon lange nicht mehr der wichtigste Standort, doch jetzt ist endgültig Schluss.
Wie das koreanische Wirtschaftsblatt Chosun Ilbo Business berichtet, hat Samsung entschieden, dass man die Produktion von Smartphones und anderen Mobiltelefonen jetzt komplett aus China abzieht. Zuvor hatte sich dies bereits aufgrund entsprechender Berichte von Mitarbeitern des letzten verbliebenen Samsung-Werks für Smartphones in China angedeutet, doch nun wurde bekannt, dass der Standort zum Ende des Jahres tatsächlich dicht macht.
Laut dem Bericht aus Korea hat Samsung gestern gegenüber den Mitarbeitern seines letzten chinesischen Smartphone-Werks in der Stadt Huizhou die Schließung bekannt gegeben. Zuvor hatte man bereits diversen Mitarbeitern Entschädigungszahlungen angeboten und bei einigen Samsung-Konkurrenten waren bereits Bewerbungen von bisherigen Mitarbeitern des Werks eingegangen.
Samsungs Werk in Huizhou wurde bereits 1992 in Betrieb genommen, als zwischen China und Südkorea erstmals gütliche Beziehungen entstanden. Noch 2017 hatte Samsung dort beeindruckende 63 Millionen Smartphones gefertigt, was damals immerhin 17 Prozent der gesamten weltweiten Smartphone-Produktion entsprach. Inzwischen wurde die Fertigung dort jedoch praktisch komplett eingestellt.
Der wichtigste Faktor ist wohl, dass die Lohnkosten in China mittlerweile um ein Vielfaches gestiegen sind, so dass es für Samsung und andere Hersteller deutlich günstiger ist, die Investitionen für einen Umzug ihrer Produktion in Kauf zu nehmen, um in Vietnam, Indien oder auch Indonesien neue Standorte aufzuziehen.
Hinzu kommen die Auseinandersetzungen im Handelskrieg zwischen den USA und China, die zu Strafzöllen geführt haben, welche mittlerweile auch Smartphones betreffen. Zudem ist Samsungs Marktanteil in China durch das erstarken heimischer Marken wie Huawei, Vivo, Oppo und Xiaomi inzwischen auf ein bedeutungsloses Niveau gefallen.
Laut dem Bericht aus Korea hat Samsung gestern gegenüber den Mitarbeitern seines letzten chinesischen Smartphone-Werks in der Stadt Huizhou die Schließung bekannt gegeben. Zuvor hatte man bereits diversen Mitarbeitern Entschädigungszahlungen angeboten und bei einigen Samsung-Konkurrenten waren bereits Bewerbungen von bisherigen Mitarbeitern des Werks eingegangen.
Samsungs Werk in Huizhou wurde bereits 1992 in Betrieb genommen, als zwischen China und Südkorea erstmals gütliche Beziehungen entstanden. Noch 2017 hatte Samsung dort beeindruckende 63 Millionen Smartphones gefertigt, was damals immerhin 17 Prozent der gesamten weltweiten Smartphone-Produktion entsprach. Inzwischen wurde die Fertigung dort jedoch praktisch komplett eingestellt.
Umzug nach Vietnam und Indien
Samsung verlagerte die Kapazitäten mittlerweile komplett in andere Länder, so dass fast alle Geräte des koreanischen Elektronikgiganten mittlerweile aus Vietnam oder Indien kommen. Schon im letzten Jahr hatte Samsung sein zweites letztes Werk in China in der Stadt Tianjin geschlossen. Die Gründe für den Rückzug des Unternehmens aus China sind unterdessen vielfältiger Natur.Der wichtigste Faktor ist wohl, dass die Lohnkosten in China mittlerweile um ein Vielfaches gestiegen sind, so dass es für Samsung und andere Hersteller deutlich günstiger ist, die Investitionen für einen Umzug ihrer Produktion in Kauf zu nehmen, um in Vietnam, Indien oder auch Indonesien neue Standorte aufzuziehen.
Hinzu kommen die Auseinandersetzungen im Handelskrieg zwischen den USA und China, die zu Strafzöllen geführt haben, welche mittlerweile auch Smartphones betreffen. Zudem ist Samsungs Marktanteil in China durch das erstarken heimischer Marken wie Huawei, Vivo, Oppo und Xiaomi inzwischen auf ein bedeutungsloses Niveau gefallen.
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