Galaxy S11: Samsung gibt Arbeit an eigenen High-End-CPU-Kernen auf
Samsung hat die Notbremse gezogen: der koreanische Elektronikgigant führt die Entwicklung seiner hauseigenen High-End-CPUs für Smartphones künftig nicht mehr auf Basis der in den letzten zwei Modellgenerationen verwendeten "Mongoose"-Kerne fort.
Bei der nächsten Generation der Samsung-Prozessoren für High-End-Smartphones wie die Galaxy S- und Galaxy Note-Modelle will der Hersteller offenbar auf die Verwendung angepasster High-Performance-Rechenkerne verzichten. Wie aus gleich mehreren Quellen zu hören ist, hat Samsung die Arbeit an diesen, unter dem Codenamen "Mongoose" bekannten Cores, aufgegeben.
Sowohl Charlie Demerjian von Semi Accurate, der als bestens vernetzt in der Chip-Branche gilt, als auch der chinesische Samsung-Spezialist "Ice Universe" berichten einstimmig, dass Samsung seine hauseigenen High-End-Cores für Smartphone-Prozessoren nicht mehr weiterentwickelt. Das zuständige Team soll mittlerweile aufgelöst worden sein.
Darüber hinaus gibt es jetzt Gerüchte, wonach Samsung zunächst darauf verzichtet, Anpassungen an den von ARM gelieferten Chip-Architekturen vorzunehmen. Demnach würde die kommende Generation der High-End-SoCs des koreanischen Giganten wohl mit Performance-Cores auf Basis der ARM Cortex-A77-Architektur daherkommen. Diese wurden Mitte des Jahres vorgestellt und soll wie üblich deutliche Leistungszuwächse mit sich bringen.
Außerdem ist zu hören, dass Samsung ein neues Chip-Team gegründet hat, das nun an der nächsten Generation von High-End-Cores arbeitet. Ob damit erneut angepasste Designs geplant sind, die ARMs Grundlagen nutzen, oder lediglich neue Chips mit den von ARM vorgegebenen Architekturen, ist derzeit noch offen. Samsungs Mongoose-Cores waren in den letzten Jahren zunehmend an die Grenzen ihrer Leistung gestoßen, so dass die vor allem außerhalb der USA vertriebenen Galaxy-Smartphones mit den Samsung-eigenen Prozessoren nicht mehr mit den Modellen für den US-Markt mithalten können, in denen Qualcomm-CPUs ihren Dienst tun.
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Sowohl Charlie Demerjian von Semi Accurate, der als bestens vernetzt in der Chip-Branche gilt, als auch der chinesische Samsung-Spezialist "Ice Universe" berichten einstimmig, dass Samsung seine hauseigenen High-End-Cores für Smartphone-Prozessoren nicht mehr weiterentwickelt. Das zuständige Team soll mittlerweile aufgelöst worden sein.
Samsung Galaxy S11 nur noch mit Standard-Kernen auf Cortex-A77-Basis?
Wie es für Samsung bei den von der Chipsparte des Konzerns entwickelten Oberklasse-Prozessoren auf ARM-Basis nun weitergeht, ist derzeit noch offen. Seit einiger Zeit suchte das Unternehmen für seinen Entwicklungsstandort im texanischen Austin auf verschiedenen Wegen neue Mitarbeiter für die CPU-Entwicklung.Darüber hinaus gibt es jetzt Gerüchte, wonach Samsung zunächst darauf verzichtet, Anpassungen an den von ARM gelieferten Chip-Architekturen vorzunehmen. Demnach würde die kommende Generation der High-End-SoCs des koreanischen Giganten wohl mit Performance-Cores auf Basis der ARM Cortex-A77-Architektur daherkommen. Diese wurden Mitte des Jahres vorgestellt und soll wie üblich deutliche Leistungszuwächse mit sich bringen.
Außerdem ist zu hören, dass Samsung ein neues Chip-Team gegründet hat, das nun an der nächsten Generation von High-End-Cores arbeitet. Ob damit erneut angepasste Designs geplant sind, die ARMs Grundlagen nutzen, oder lediglich neue Chips mit den von ARM vorgegebenen Architekturen, ist derzeit noch offen. Samsungs Mongoose-Cores waren in den letzten Jahren zunehmend an die Grenzen ihrer Leistung gestoßen, so dass die vor allem außerhalb der USA vertriebenen Galaxy-Smartphones mit den Samsung-eigenen Prozessoren nicht mehr mit den Modellen für den US-Markt mithalten können, in denen Qualcomm-CPUs ihren Dienst tun.
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