Ninja-Hype floppt: Twitch dominiert Mixer & Co. dank WoW Classic
Der Wechsel von "Ninja" zum Konkurrenten Mixer kann den Erfolg von Twitch nicht aufhalten. In den letzten Monaten konnte der beliebte Streaming-Dienst seine Vorherrschaft weiter ausbauen und lässt dabei die Gaming-Abteilung von YouTube, Facebook und Co. alt aussehen.
Eine Analyse von StreamElements und Arsenal zeigt die jüngsten Entwicklungen am Markt der Spiele-Streaming-Plattformen. Auch im dritten Quartal 2019 steht Twitch bei Zuschauern und Streamern unangefochten an erster Stelle, gemessen an den dort verbrachten Stunden. Mit einem Marktanteil von 75,6 Prozent konnte der 2014 von Amazon übernommene Dienst seinen Vorsprung um mehr als drei Prozent ausbauen. Streams in Bezug auf Games mussten bei den ebenfalls großen Konkurrenten YouTube und Facebook Gaming hingegen Federn lassen. Mixer verzeichnet ein minimales Plus von 0,2 Prozent.
Marktanteile bekannter Spiele-Streaming-Dienste nach 'gesehenenen Stunden'
Grund dafür ist unter anderem das leicht abnehmende Interesse am Battle-Royale-Shooter Fortnite sowie der anhaltende Erfolg rund um das Blizzard-MMORPG World of Warcraft Classic. Zur Prime-Time ist es keine Seltenheit, dass das Online-Rollenspiel in seiner Ursprungsform (Vanilla) in den Twitch-Charts teilweise deutlich vor dem BR-Modus von Fortnite landet. Fest steht: Interessenten an WoW Classic sind bei Twitch zu Hause, selbst in den frühen Morgenstunden. Aktuell befinden sich knapp 30.000 Zuschauer in den WoW-Streams bei Twitch, während Mixer auf vergleichbaren Streams mit 200 Zuschauern unter dem Radar fliegt.
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Marktanteile bekannter Spiele-Streaming-Dienste nach 'gesehenenen Stunden'
Twitch feiert dank WoW Classic auch ohne Ninja Erfolge
Interessant ist der Vergleich dahingehend, dass der einst auf Twitch aktive Tyler "Ninja" Blevins Anfang August werbewirksam seinen Wechsel zu Microsofts Mixer bekanntgab und hier die Trendwende einläuten sollte. Zwar erreicht der weltweit bekannte Fortnite-Streamer mit seinen Online-Auftritten weiterhin zehntausende, gleichzeitig aktive Zuschauer, doch der prognostizierte Schaden, der Twitch erwarten sollte, blieb aus. Ebenso dürfte bei Microsoft die Stimmung rund um den anfänglichen Ninja-Hype getrübt sein, da man es noch nicht geschafft hat, die Basis an bekannten Mixer-Streamern auszubauen.Grund dafür ist unter anderem das leicht abnehmende Interesse am Battle-Royale-Shooter Fortnite sowie der anhaltende Erfolg rund um das Blizzard-MMORPG World of Warcraft Classic. Zur Prime-Time ist es keine Seltenheit, dass das Online-Rollenspiel in seiner Ursprungsform (Vanilla) in den Twitch-Charts teilweise deutlich vor dem BR-Modus von Fortnite landet. Fest steht: Interessenten an WoW Classic sind bei Twitch zu Hause, selbst in den frühen Morgenstunden. Aktuell befinden sich knapp 30.000 Zuschauer in den WoW-Streams bei Twitch, während Mixer auf vergleichbaren Streams mit 200 Zuschauern unter dem Radar fliegt.
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Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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