Duke Nukem 3D-Komponist verklagt Gearbox Software und Valve
Das 1996 erschienene PC-Spiel Duke Nukem 3D ist neben Doom der sicherlich kultigste Shooter aller Zeiten, so mancher greift auch noch heute gerne dazu. Deshalb verwundert es nicht, dass der Titel immer wieder neu veröffentlicht wird. Doch das hat Folgen.
Bobby Prince ist ein Name, der womöglich nicht allen Shooter-Veteranen ein Begriff sein wird, dennoch dürften vermutlich alle schon einmal seine Musik beim Spielen gehört haben. Denn Prince hat die Musik zu Games wie Wolfenstein 3D, Doom, Doom 2 und Duke Nukem 3D geschrieben, also praktisch allen großen Hits der frühen Shooter-Ära.
Im Fall von Duke Nukem 3D gibt es 23 Jahre nach Veröffentlichung ein juristisches Nachspiel. Denn Prince hat Gearbox Software, dessen Chef Randy Pitchford und Steam-Betreiber Valve verklagt. Der Komponist ist der Ansicht, dass seine Musik in "Duke Nukem 3D: 20th Anniversary World Tour", der Jubiläumsversion von 2016, ohne seine Erlaubnis verwendet und er dafür auch nicht kompensiert wurde.
Wie PC Gamer berichtet, soll in Dateien, die in Duke Nukem 3D: 20th Anniversary World Tour ein Hinweis vorhanden sein, der ausdrücklich feststellt, dass Bobby Prince die Urheberrechte besitzt und sich auch die Entscheidung über die Nutzung vorbehält. Bei Veröffentlichung der Jubiläums-Edition sei Prince aber nie von Gearbox kontaktiert worden.
Der Musiker hat sich daraufhin an Randy Pitchford gewandt und eine Kompensation gefordert. Diese sei ihm auch zugesagt worden, bekommen habe er das Geld aber nie. Der Gearbox-Chef soll sich zudem geweigert haben, die Musik aus dem Spiel zu entfernen. Valve hingegen habe in diesem Zusammenhang eine DMCA-Takedown ignoriert, so die Klage.
Im Fall von Duke Nukem 3D gibt es 23 Jahre nach Veröffentlichung ein juristisches Nachspiel. Denn Prince hat Gearbox Software, dessen Chef Randy Pitchford und Steam-Betreiber Valve verklagt. Der Komponist ist der Ansicht, dass seine Musik in "Duke Nukem 3D: 20th Anniversary World Tour", der Jubiläumsversion von 2016, ohne seine Erlaubnis verwendet und er dafür auch nicht kompensiert wurde.
Nutzungsrecht für die Musik
Die Anwälte von Prince schreiben in der Klage, dass Apogee Software (wurde später zu 3D Realms umbenannt) ein eingeschränktes Nutzungsrecht für die Musikstücke hatte. Was die Tantiemen betrifft, so sei demnach ein Dollar pro verkauftes Exemplar Duke Nukem 3D fällig gewesen.Wie PC Gamer berichtet, soll in Dateien, die in Duke Nukem 3D: 20th Anniversary World Tour ein Hinweis vorhanden sein, der ausdrücklich feststellt, dass Bobby Prince die Urheberrechte besitzt und sich auch die Entscheidung über die Nutzung vorbehält. Bei Veröffentlichung der Jubiläums-Edition sei Prince aber nie von Gearbox kontaktiert worden.
Der Musiker hat sich daraufhin an Randy Pitchford gewandt und eine Kompensation gefordert. Diese sei ihm auch zugesagt worden, bekommen habe er das Geld aber nie. Der Gearbox-Chef soll sich zudem geweigert haben, die Musik aus dem Spiel zu entfernen. Valve hingegen habe in diesem Zusammenhang eine DMCA-Takedown ignoriert, so die Klage.
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