Daimler beendet Ära: Entwicklung neuer Verbrennermotoren gestoppt
Man kann es nur als Ende einer langen Ära bezeichnen: Daimler hat angekündigt, dass man sich auf die Entwicklung von Elektroantrieben konzentrieren will, die Entwicklungsabteilung wird sich demnach ab sofort nicht mehr mit neuen reinen Verbrennungsmotoren beschäftigen.
Der Konzern lässt sich aber eine Hintertür offen: Wie der Daimler-Entwicklungs-Chef Markus Schäfer gegenüber Auto, Motor und Sport betont, gäbe es aktuell zwar keine Pläne für Neuentwicklungen in dem Bereich, dass man "in Zukunft wieder die Entwicklungsarbeit an Verbrennern aufnimmt", will das Unternehmen aber nicht ausschließen. Wie Schäfer weiter ausführt, habe man die Entwicklungsabteilungen so umgestellt, dass der Hauptfokus auf "Elektrifizierung, elektrischen Antrieben und der Batterieentwicklung" liegt. "Das Auto wird sich in den nächsten zehn Jahren mehr verändern als in den 100 Jahren zuvor", zitiert das Magazin die aktuelle Prognose des Konzerns.
Gegenüber der Automobilwoche hatte Schäfer laut Golem betont, dass für die Ingenieure des Konzerns jetzt eine Phase des Umdenkens angebrochen sei. Waren bisher Elektromodelle auf Basis der Verbrennermodelle entwickelt worden, wird dies in Zukunft nach aktueller Planung nicht mehr der Fall sein. Man darf sehr auf die weitere Entwicklung gespannt sein.
Der Entwicklungschef von Daimler gibt Ende bekannt
Laut Geschichtsschreibung war Carl Benz am Silvesterabend des Jahres 1879 erstmals der Start seines "stationären Benzinmotors" gelungen, der wenige Jahre später das erste Automobil antreiben sollte. Rund 140 Jahre später kündigt sich jetzt scheinbar ein bedeutender Wechsel bei dem Konzern Daimler an. Das Unternehmen sieht aktuell in der Entwicklung von Verbrennungsmotoren keine Zukunft und wird deshalb vorerst keine neuen Modelle entwickeln.Der Konzern lässt sich aber eine Hintertür offen: Wie der Daimler-Entwicklungs-Chef Markus Schäfer gegenüber Auto, Motor und Sport betont, gäbe es aktuell zwar keine Pläne für Neuentwicklungen in dem Bereich, dass man "in Zukunft wieder die Entwicklungsarbeit an Verbrennern aufnimmt", will das Unternehmen aber nicht ausschließen. Wie Schäfer weiter ausführt, habe man die Entwicklungsabteilungen so umgestellt, dass der Hauptfokus auf "Elektrifizierung, elektrischen Antrieben und der Batterieentwicklung" liegt. "Das Auto wird sich in den nächsten zehn Jahren mehr verändern als in den 100 Jahren zuvor", zitiert das Magazin die aktuelle Prognose des Konzerns.
Gerade neu entwickelt
Die vollmundigen und medienwirksamen Aussagen des Konzerns werden dabei auch etwas durch die Tatsache relativiert, dass aktuell ein Zyklus der Neuentwicklung und Auffrischung der Verbrennungsmotor-Palette abgeschlossen wurde, man vorerst also bestehende Modellreihen mit neuer Motorentechnik bestücken kann. Die Zusage, jetzt auf die Entwicklung von Motoren dieser Art zu verzichten, dürfte dem Konzern also entsprechend leichter fallen.Gegenüber der Automobilwoche hatte Schäfer laut Golem betont, dass für die Ingenieure des Konzerns jetzt eine Phase des Umdenkens angebrochen sei. Waren bisher Elektromodelle auf Basis der Verbrennermodelle entwickelt worden, wird dies in Zukunft nach aktueller Planung nicht mehr der Fall sein. Man darf sehr auf die weitere Entwicklung gespannt sein.
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