Rekord für das schwärzeste Material gebrochen - Diamant unsichtbar
Materialforscher am MIT haben einen 2 Millionen Dollar teuren Diamanten quasi verschwinden lassen. Sie bestrichen ihn dafür mit dem schwärzesten Material, mit dem man einen Rekord in der Lichtabsorbtion aufstellte - und aus dem Edelstein ein kleines Schwarzes Loch machte.
Diamant ohne und mit schwarzer Schicht
Der versteckte Diamant soll das neue Material im Rahmen einer Kunstaktion bekannter machen, als es ein wissenschaftliches Paper könnte. Die Forscher, die den neuen Schwarz-Rekord aufstellten, hatten sich dafür mit dem künstlerisch ausgerichteten Teil ihrer Uni zusammengetan und werden das Objekt nun bis Ende November im Gebäude der New Yorker Börse ausstellen.
Das Material, um das es hier eigentlich geht, besteht im Wesentlichen aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen. Diese ordnen sich auf einer Oberfläche so an, dass sie jeweils nebeneinander aufrecht stehen und unter einem entsprechend starken Mikroskop wie ein Wald aussehen würden. In den zahlreichen kleinen Zwischenräumen wird Licht absorbiert - und zwar 99,96 Prozent der Einfallsmenge.
Für das menschliche Auge lassen sich zwischen beiden aber keine Unterschiede feststellen. Alles schwarz, das wir aus dem Alltag kennen, reflektiert immer noch genug, um uns klare Oberflächen und Gegenstände erkennen zu lassen. Ein Blick auf die fraglichen Super-Lichtschlucker wirkt hingegen irritierend - als würde man in ein komplett leeres Loch schauen. Entwickelt werden die fraglichen Beschichtungen für Anwendungen in der Luft-und Raumfahrt und in der Fertigung optischer Bauteile.
Siehe auch: Superschwarzes Material soll Kameras unerreichte Genauigkeit bringen
Diamant ohne und mit schwarzer Schicht
Der versteckte Diamant soll das neue Material im Rahmen einer Kunstaktion bekannter machen, als es ein wissenschaftliches Paper könnte. Die Forscher, die den neuen Schwarz-Rekord aufstellten, hatten sich dafür mit dem künstlerisch ausgerichteten Teil ihrer Uni zusammengetan und werden das Objekt nun bis Ende November im Gebäude der New Yorker Börse ausstellen.
Das Material, um das es hier eigentlich geht, besteht im Wesentlichen aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen. Diese ordnen sich auf einer Oberfläche so an, dass sie jeweils nebeneinander aufrecht stehen und unter einem entsprechend starken Mikroskop wie ein Wald aussehen würden. In den zahlreichen kleinen Zwischenräumen wird Licht absorbiert - und zwar 99,96 Prozent der Einfallsmenge.
Unterschiede für uns nicht wahrnehmbar
Einer der letzten Rekorde bei der Suche nach einem möglichst tiefen und reinen Schwarz stellte vor einiger Zeit die britische Firma Surrey NanoSystems auf. Diese vermarktet ihre Entwicklung unter dem Namen Vantablack. Diese Beschichtung konnte inzwischen sogar als Spray auf den Markt gebracht werden. Vantablack reflektiert allerdings noch ein gutes Stück mehr Licht als das neue Material vom MIT.Für das menschliche Auge lassen sich zwischen beiden aber keine Unterschiede feststellen. Alles schwarz, das wir aus dem Alltag kennen, reflektiert immer noch genug, um uns klare Oberflächen und Gegenstände erkennen zu lassen. Ein Blick auf die fraglichen Super-Lichtschlucker wirkt hingegen irritierend - als würde man in ein komplett leeres Loch schauen. Entwickelt werden die fraglichen Beschichtungen für Anwendungen in der Luft-und Raumfahrt und in der Fertigung optischer Bauteile.
Siehe auch: Superschwarzes Material soll Kameras unerreichte Genauigkeit bringen
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Christian Kahle
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