China: Drohnen-Geschwader sehr erfolgreich gegen Raupen-Plage
In China geht man sehr erfolgreich mit einer ganzen Flotte fliegender Drohnen gegen einen Nachtfalter und dessen Nachwuchs vor. Dadurch hat man den Schädling, der ganze Ernten landwirtschaftlicher Produkte zerstören kann, bereits jetzt weitgehend unter Kontrolle gebracht.
Die Bauern in China und anderen Regionen haben massiv mit dem Schmetterling Spodoptera frugiperda zu kämpfen, der zu den Eulenfaltern gehört und dessen Raupe auch als Herbst-Heerwurm bezeichnet wird. Dieser stammt eigentlich aus Nordamerika, wo er vor allem beim Mais-Anbau ein Problem darstellt. Nachdem er nach Asien eingeschleppt wurde, fand er dort ein noch breiteres Nahrungsspektrum vor und befällt unter anderem auch Reis-, Baumwoll- und Gemüse-Felder.
Allein in China taucht der Schädling inzwischen in 24 Provinzen auf und hat schon 950.000 Hektar Landwirtschaftsfläche befallen. Der Falter selbst kann bis zu 100 Kilometer Strecke in einer Nacht zurücklegen, so dass sich die Ausbreitung kaum sicher prognostizieren lässt. Anfangs versuchten Bauern die Art ganz klassisch mit heftigem Insektizid-Einsatz zu bekämpfen - mit nur mäßigem Erfolg.
Hinzu kommt, dass die Landwirte nicht mehr selbst mit Spritzsystemen auf den Feldern umherlaufen und sich so selbst den Giften aussetzen. Weiterhin wird durch den gezielteren Einsatz weniger Schaden an der übrigen Insektenpopulation einer Region ausgeübt. Ein weiterer gravierender Unterschied ist außerdem die Einsatzzeit. Die Bauern arbeiten natürlich tagsüber auf ihren Feldern. Die Drohnen hingegen können sich problemlos in der Dunkelheit orientieren und verrichten die Schädlingsbekämpfung dann, wenn die nachtaktiven Herbst-Heerwürmer auf den Pflanzen unterwegs sind. Dadurch sollen bis zu 98 Prozent der Raupen auf den angeflogenen Feldern vernichtet werden. Den Angaben zufolge seien die Ausbrüche in 90 Prozent der Regionen inzwischen unter Kontrolle gebracht worden.
Siehe auch: Stiftung Warentest testet zehn Drohnen und rät von günstigen ab
Allein in China taucht der Schädling inzwischen in 24 Provinzen auf und hat schon 950.000 Hektar Landwirtschaftsfläche befallen. Der Falter selbst kann bis zu 100 Kilometer Strecke in einer Nacht zurücklegen, so dass sich die Ausbreitung kaum sicher prognostizieren lässt. Anfangs versuchten Bauern die Art ganz klassisch mit heftigem Insektizid-Einsatz zu bekämpfen - mit nur mäßigem Erfolg.
Weitgehend unter Kontrolle
Jetzt allerdings hat man in China eine Drohnenflotte zum Einsatz gebracht, die weitaus mehr Erfolge erzielt. Und das hat laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg mehrere Gründe. So können die Drohnen recht flexibel zu Einsatzorten gebracht werden, wo ihr Einsatz gerade nötig ist. Dort steigen sie auf und fliegen die Problembereiche sehr gezielt an, wodurch wesentlich schwächere Insektizide für eine erfolgreiche Bekämpfung ausreichen.Hinzu kommt, dass die Landwirte nicht mehr selbst mit Spritzsystemen auf den Feldern umherlaufen und sich so selbst den Giften aussetzen. Weiterhin wird durch den gezielteren Einsatz weniger Schaden an der übrigen Insektenpopulation einer Region ausgeübt. Ein weiterer gravierender Unterschied ist außerdem die Einsatzzeit. Die Bauern arbeiten natürlich tagsüber auf ihren Feldern. Die Drohnen hingegen können sich problemlos in der Dunkelheit orientieren und verrichten die Schädlingsbekämpfung dann, wenn die nachtaktiven Herbst-Heerwürmer auf den Pflanzen unterwegs sind. Dadurch sollen bis zu 98 Prozent der Raupen auf den angeflogenen Feldern vernichtet werden. Den Angaben zufolge seien die Ausbrüche in 90 Prozent der Regionen inzwischen unter Kontrolle gebracht worden.
Siehe auch: Stiftung Warentest testet zehn Drohnen und rät von günstigen ab
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