Abgefahren: Microsoft beschreibt Drohnenlieferung in fahrende Autos
Die Vision, mit Drohnen Teile der Zulieferer-Logistik zu bewerkstelligen, ist nicht neu, Microsoft denkt diese Idee jetzt aber ein verrücktes Stück weiter. Der Konzern beschreibt in einem Patent ein System, bei dem eine Lieferdrohne ein Paket direkt an einen Kunden in einem fahrenden Auto zustellt, der die Bestellung auf der Fahrt vorgenommen hatte.
Patent von Microsoft: die 'Unterwegs-Zustellung'
Ein Blick in die Zeichnungen der Patentschrift macht dabei schnell klar, was der Konzern sich hier unter einem Zustellsystem für unterwegs vorstellt, gerade das Bild mit einer Drohne über dem geöffneten Sonnendach eines Fahrzeugs entbehrt aber nicht einer gewissen Komik. Microsoft beschreibt aber auch im Detail, wie man sich die Anlieferung an fahrende Objekte vorstellt: Kunden könnten nach dieser Idee beispielsweise direkt über das On-Board-System des Fahrzeugs Bestellungen vornehmen und diese noch auf der Fahrt erhalten.
Im letzten Schritt könnte die Drohne laut dem Patent ihre Geschwindigkeit der des Fahrzeuges anpassen und die Lieferung durch das Sonnendach fallen lassen. Auch ein "Halteseil" wäre demnach denkbar, durch das die Lieferung "über das Fenster" zum Kunden gelangen soll - die Beschreibungen erscheinen nicht prinzipiell unrealistisch, im Kontext eines Empfängers in einem fahrenden Auto, der auf den Verkehr zu achten hat, aber mindestens wagemutig. In Kombination mit autonomen Fahren ergibt die Zukunftsvision dann schon etwas mehr Sinn.
Paket-Drohne reicht nicht, Microsoft will die Paket-beim-Fahren-Drohne
Ein Blick in unser WinFuture-Special zum Thema Wissenschaft und Forschung zeigt: Die Idee der Paketzustelldrohne wird seit langem aktiv erforscht und ist in einigen Fällen auch schon umgesetzt worden. Jetzt meldet sich Microsoft mit einem Patent zu Wort, das ein System beschreibt, dass das Zustellen mit Drohnen in Sachen Komplexität auf ein nächstes Level heben würde. Wie Neowin in seinem Bericht schreibt, wurde dem Konzern ein Patent zugesprochen, das "Produkt-Zustellung unterwegs" beschreibt.
Patent von Microsoft: die 'Unterwegs-Zustellung'
Ein Blick in die Zeichnungen der Patentschrift macht dabei schnell klar, was der Konzern sich hier unter einem Zustellsystem für unterwegs vorstellt, gerade das Bild mit einer Drohne über dem geöffneten Sonnendach eines Fahrzeugs entbehrt aber nicht einer gewissen Komik. Microsoft beschreibt aber auch im Detail, wie man sich die Anlieferung an fahrende Objekte vorstellt: Kunden könnten nach dieser Idee beispielsweise direkt über das On-Board-System des Fahrzeugs Bestellungen vornehmen und diese noch auf der Fahrt erhalten.
Fliegt durch Dach oder Fenster
Die Lieferung soll hier per Drohne erfolgen, deren Standort in Echtzeit mit dem Standort des Kunden abgeglichen werden kann. Die Erkennung des Fahrzeugs könnte nach Meinung des Forschungsteams anhand des Nummernschildes erfolgen, es sei aber auch denkbar, dass die Drohne zusätzlich mit Bordsystemen des Fahrzeugs oder einem Smartphone des Anwenders kommuniziert.Im letzten Schritt könnte die Drohne laut dem Patent ihre Geschwindigkeit der des Fahrzeuges anpassen und die Lieferung durch das Sonnendach fallen lassen. Auch ein "Halteseil" wäre demnach denkbar, durch das die Lieferung "über das Fenster" zum Kunden gelangen soll - die Beschreibungen erscheinen nicht prinzipiell unrealistisch, im Kontext eines Empfängers in einem fahrenden Auto, der auf den Verkehr zu achten hat, aber mindestens wagemutig. In Kombination mit autonomen Fahren ergibt die Zukunftsvision dann schon etwas mehr Sinn.
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