Huawei Mate 30: Launch in Europa durch fehlende Android-Lizenz offen
Der chinesische Hersteller Huawei wird die Einführung seiner neuen Flaggschiff-Smartphones der Mate 30-Serie in Deutschland und anderen westlichen Ländern wahrscheinlich aufschieben müssen, weil die Geräte keine Freigabe für die Verwendung der offiziellen Ausgabe von Android und den Google-Apps erhalten.
Wie die South China Morning Post meldet, muss Huawei die Markteinführung seiner neuen 5G-fähigen Top-Smartphones der Mate 30-Serie in Europa und anderen Regionen außerhalb Chinas mit einiger Wahrscheinlichkeit verschieben, sollte man nicht innerhalb der nächsten Wochen eine Lizenz zur Verwendung von Android mit den Google-Apps und -Services erhalten. Google hatte erst vor wenigen Tagen klar gestellt, dass das Huawei Mate 30 und seine Schwestermodelle aktuell keine Android-Zertifizierung besitzen.
Ohne die Dienste und Apps von Google sei ein Vertrieb in westlichen Ländern vorerst undenkbar, zitiert die Publikation diverse Quellen, die mit der Situation vertraut sein sollen. Aktuell sei bei Huawei intern bereits eine verzögerte Einführung der neuen Smartphone-Modelle in westlichen Ländern angedacht, so die Quellen. Daran könne sich jedoch jederzeit etwas ändern, da sich die Gegebenheiten noch zum Positiven wenden könnten, heißt es weiter.
Anfangs könne Huawei das Mate 30 und seine Varianten vermutlich nur in China anbieten, wo man ohnehin praktisch vollkommen ohne die Google-Apps und -Services auskommt und stattdessen chinesische Alternativen nutzen kann. Eigentlich ist die Vorstellung der Huawei Mate 30-Serie für den 18. oder 19. September 2019 angesetzt, wobei die Veranstaltung nicht etwa in China geplant ist, sondern in der bayerischen Hauptstadt München stattfinden soll.
Huawei hat auch in diesem Fall mit den massiven Auswirkungen des von den USA verhängten Embargos zu kämpfen. Derzeit kann das Unternehmen offenbar noch immer keine Freigabe für die Verwendung der offiziellen Android-Versionen mit den dazugehörigen Google-Apps erhalten, was wohl für alle neuen Geräte gilt. Unterdessen liegen zwar weit über 100 Anträge von US-Partnern bei der US-Regierung vor, mit denen diese versuchen, eine Ausnahme für die Zusammenarbeit mit Huawei zu erlangen. Doch tut sich auf Seiten der zuständigen US-Behörden bisher praktisch nichts - wohl weil unklar ist, welche Ziele US-Präsident Trump verfolgt.
Ohne die Dienste und Apps von Google sei ein Vertrieb in westlichen Ländern vorerst undenkbar, zitiert die Publikation diverse Quellen, die mit der Situation vertraut sein sollen. Aktuell sei bei Huawei intern bereits eine verzögerte Einführung der neuen Smartphone-Modelle in westlichen Ländern angedacht, so die Quellen. Daran könne sich jedoch jederzeit etwas ändern, da sich die Gegebenheiten noch zum Positiven wenden könnten, heißt es weiter.
Anfangs könne Huawei das Mate 30 und seine Varianten vermutlich nur in China anbieten, wo man ohnehin praktisch vollkommen ohne die Google-Apps und -Services auskommt und stattdessen chinesische Alternativen nutzen kann. Eigentlich ist die Vorstellung der Huawei Mate 30-Serie für den 18. oder 19. September 2019 angesetzt, wobei die Veranstaltung nicht etwa in China geplant ist, sondern in der bayerischen Hauptstadt München stattfinden soll.
Huawei hat auch in diesem Fall mit den massiven Auswirkungen des von den USA verhängten Embargos zu kämpfen. Derzeit kann das Unternehmen offenbar noch immer keine Freigabe für die Verwendung der offiziellen Android-Versionen mit den dazugehörigen Google-Apps erhalten, was wohl für alle neuen Geräte gilt. Unterdessen liegen zwar weit über 100 Anträge von US-Partnern bei der US-Regierung vor, mit denen diese versuchen, eine Ausnahme für die Zusammenarbeit mit Huawei zu erlangen. Doch tut sich auf Seiten der zuständigen US-Behörden bisher praktisch nichts - wohl weil unklar ist, welche Ziele US-Präsident Trump verfolgt.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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