Wolfenstein-Macher sind enttäuscht, dass Nazi-Töten 'problematisch' ist
In den Wolfenstein-Spielen dürfen die Gamer nach Herzenslust Nazis jagen und virtuell umbringen, denn in der alternativen Realität haben diese den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die Weltherrschaft übernommen. Die schwedischen Entwickler MachineGames sind aber nicht besonders glücklich, dass Nazis heute auch in der Realität ein Thema sind.
Wolfenstein kommt mittlerweile auf zwei Hauptteile, zuletzt gesellte sich eine Erweiterung mit dem Titel Youngblood dazu, die fast schon als eigenständiges Spiel durchgeht. Senior Game Director Andreas Öjerfors besuchte vergangene Woche die Gamescom in Köln und sprach dort über Youngblood - das übrigens das erste Spiel ist, das in Deutschland ungeschnitten mit Hakenkreuzen erscheinen darf.
Öjerfors sprach mit PCGamesInsider.biz über die Wolfenstein-Reihe und der Game Director sagte, dass es "unglaublich seltsam und enttäuschend" sei, dass die Spiele von MachineGames in den vergangenen Jahren an (politischer) Relevanz gewonnen hätten. Er meint, dass das schwedische Studio lediglich "interessante Geschichten" erzählen wollte als man das Wolfenstein: The New Order 2014 veröffentlicht hat.
Wolfenstein: The New Order erzählt die Story von B.J. Blazkowicz, der nach vielen Jahren im Koma in einer Welt erwacht, in der das Dritte Reich die Weltherrschaft an sich gerissen hat. Er erweckt den Widerstand zum neuen Leben und bekämpft fortan - ziemlich rustikal - die Nazis.
Als man die Arbeit zum Nachfolger Wolfenstein II: The New Colossus begonnen hat, sei das Thema laut Öjerfors bereits so brisant gewesen, dass man sich tatsächlich anhören musste, dass es "problematisch" sei, dass man Nazis bekämpfen muss.
Öjerfors sprach mit PCGamesInsider.biz über die Wolfenstein-Reihe und der Game Director sagte, dass es "unglaublich seltsam und enttäuschend" sei, dass die Spiele von MachineGames in den vergangenen Jahren an (politischer) Relevanz gewonnen hätten. Er meint, dass das schwedische Studio lediglich "interessante Geschichten" erzählen wollte als man das Wolfenstein: The New Order 2014 veröffentlicht hat.
Wolfenstein: The New Order erzählt die Story von B.J. Blazkowicz, der nach vielen Jahren im Koma in einer Welt erwacht, in der das Dritte Reich die Weltherrschaft an sich gerissen hat. Er erweckt den Widerstand zum neuen Leben und bekämpft fortan - ziemlich rustikal - die Nazis.
Als man die Arbeit zum Nachfolger Wolfenstein II: The New Colossus begonnen hat, sei das Thema laut Öjerfors bereits so brisant gewesen, dass man sich tatsächlich anhören musste, dass es "problematisch" sei, dass man Nazis bekämpfen muss.
"Unglaublich enttäuschend"
"Als wir begonnen haben, über Wolfenstein II: The New Colossus zu sprechen, gab es bereits Online-Kommentare wonach das Thema des Spiels, das Bekämpfen von Nazis, problematisch wäre. Das ist einfach unglaublich enttäuschend. Wir erleben in der westlichen Welt einen Anstieg von Rechtsextremismus und das spiegelt sich online stark wider, weil Rechte gut darin sind, die Online-Debatten zu beeinflussen."
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