Teslas Solarpanele sollen auch bei Amazon für Brand verantwortlich sein
Das sieht schlecht aus für Tesla: Nachdem die Einzelhandelsgröße Walmart in den USA eine Klage nach mehreren Bränden, offenbar ausgelöst durch Teslas Solaranlagen eingereicht hat, hat sich nun der Online-Riese Amazon mit ähnlichen Vorwürfen zu Wort gemeldet.
Das berichtet das Online-Magazin Bloomberg. Demnach liegt der Brandunfall bei Amazon schon etwas zurück, der Konzern hat aber erst jetzt Einzelheiten dazu veröffentlicht. Während Walmart Tesla beschuldigt, durch fehlerhafte Solar-Anlagen gleich für Brände in, soweit bekannt ist, sieben Niederlassungen verantwortlich zu sein, ist es bei Amazon nur ein Brandunfall. Dieser hatte sich den Informationen nach im Juni 2018 ereignet.
"Tesla arbeitet zusammen mit Amazon, um die Ursache des Ereignisses zu beheben", hieß es auf Nachfrage. "Wir haben auch Inspektionen an den anderen Standorten durchgeführt, die die Integrität der Systeme bestätigten." Es gibt noch elf Amazon-Standorte, an denen mit Tesla-Anlagen Energie erzeugt wird.
Die Vorwürfe gegen Tesla sind in beiden Fällen gleich. Man beschuldigt das Unternehmen "einer weitreichenden Nachlässigkeit" bei der Qualität der Anlagen und auch beim Aufbau. Vermutlich sei es in allen Fällen zu Überhitzungen gekommen, die dann den Brand auslösten, ohne dass Sicherheitsvorkehrungen es noch verhindern konnten.
Für Tesla sieht das natürlich gar nicht gut aus, wenn jetzt nach Walmart, die bisher als Teslas Vorzeige-Objekt für den Großeinsatz ihrer Solarpanele galten, auch noch Amazon auf den Zug mit aufspringt, der Tesla mangelnde Qualität und Sicherheitsbewusstsein vorwirft.
Amazon ist von weiteren Tesla-Solaranlagen abgekommen
Der Vorfall auf einem Dach eines Amazon Warehouses in Redland in Kalifornien war dabei noch glimpflich abgelaufen, ohne dass Personen zu Schaden gekommen seien. Amazon erklärte gegenüber Bloomberg jetzt in einer E-Mail, dass es inzwischen Maßnahmen zum Schutz der Anlagen ergriffen habe und aktuell keine Pläne hat, weitere Tesla-Systeme zu installieren."Tesla arbeitet zusammen mit Amazon, um die Ursache des Ereignisses zu beheben", hieß es auf Nachfrage. "Wir haben auch Inspektionen an den anderen Standorten durchgeführt, die die Integrität der Systeme bestätigten." Es gibt noch elf Amazon-Standorte, an denen mit Tesla-Anlagen Energie erzeugt wird.
Die Vorwürfe gegen Tesla sind in beiden Fällen gleich. Man beschuldigt das Unternehmen "einer weitreichenden Nachlässigkeit" bei der Qualität der Anlagen und auch beim Aufbau. Vermutlich sei es in allen Fällen zu Überhitzungen gekommen, die dann den Brand auslösten, ohne dass Sicherheitsvorkehrungen es noch verhindern konnten.
Für Tesla sieht das natürlich gar nicht gut aus, wenn jetzt nach Walmart, die bisher als Teslas Vorzeige-Objekt für den Großeinsatz ihrer Solarpanele galten, auch noch Amazon auf den Zug mit aufspringt, der Tesla mangelnde Qualität und Sicherheitsbewusstsein vorwirft.
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