Tesla: Vorbereitungen für Verkauf der Solardächer in Europa laufen
Der US-Autohersteller Tesla hat die nächste Voraussetzung für die Markteinführung seiner Solar-Dächer in Europa vollendet: Die entsprechenden Patente für die in den USA schon erhältlichen Dachziegel sind nun auch hier angemeldet.
Das Solar Roof ist ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzepts, das Tesla vermarkten will: Das Unternehmen versteht sich von Beginn an nicht nur als reiner Autohersteller, sondern als Anbieter eines elektrischen Mobilitätskonzepts. Dazu gehört natürlich auch, dass die Besitzer eines Elektroautos von Tesla auch die Energieversorgung für die Fahrzeuge aus einer Hand bekommen.
Die Firma Elon Musks setzt dabei nicht auf klassische Solar-Panele, die auf ein bestehendes Dach geschraubt werden. Stattdessen bietet man Dachziegel in verschiedenen Designs an, in die die Solarmodule bereits eingearbeitet sind. Das zugrundeliegende Patent ist bei den zuständigen europäischen Behörden inzwischen angemeldet und in die Datenbanken aufgenommen worden.
Grundsätzlich sind PV-Module, die in Dachziegel eingearbeitet sind, nichts Neues. Auch hierzulande gibt es verschiedene Hersteller. Bei Tesla ist es aber das Alles-aus-einer-Hand-Konzept, mit dem man in den USA bereits recht erfolgreich ist. Der Vorteil der Umsetzung von PV-Anlagen in dieser Form besteht darin, dass sie optisch einiges hermachen und auch dann montiert werden können, wenn normale Panele beispielsweise aufgrund des Denkmalschutzes in einer bestimmten Region nicht eingesetzt werden dürfen. Allerdings ist die Lebensdauer nicht höher als bei normalen Systemen, während ein Dach aber normalerweise deutlich länger bestehen bleibt.
Die Firma Elon Musks setzt dabei nicht auf klassische Solar-Panele, die auf ein bestehendes Dach geschraubt werden. Stattdessen bietet man Dachziegel in verschiedenen Designs an, in die die Solarmodule bereits eingearbeitet sind. Das zugrundeliegende Patent ist bei den zuständigen europäischen Behörden inzwischen angemeldet und in die Datenbanken aufgenommen worden.
Marktstart ist nicht trivial
Anfang des Jahres hatte Musk bereits angekündigt, dass man mit den Solardächern eigentlich noch in diesem Jahr außerhalb der USA an den Start gehen will. Dafür ist aber eben mehr nötig, als nur der Ausbau der Vertriebs-Infrastruktur. So müssen auch die entsprechenden Produktionskapazitäten in der Gigafactory New York eingeplant werden, damit nach einem Marktstart interessierte Kunden in Europa nicht zu lange warten müssen und enttäuscht sind.Grundsätzlich sind PV-Module, die in Dachziegel eingearbeitet sind, nichts Neues. Auch hierzulande gibt es verschiedene Hersteller. Bei Tesla ist es aber das Alles-aus-einer-Hand-Konzept, mit dem man in den USA bereits recht erfolgreich ist. Der Vorteil der Umsetzung von PV-Anlagen in dieser Form besteht darin, dass sie optisch einiges hermachen und auch dann montiert werden können, wenn normale Panele beispielsweise aufgrund des Denkmalschutzes in einer bestimmten Region nicht eingesetzt werden dürfen. Allerdings ist die Lebensdauer nicht höher als bei normalen Systemen, während ein Dach aber normalerweise deutlich länger bestehen bleibt.
Siehe auch:
Thema:
Teslas Aktienkurs in Euro
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