Historisch kritisch: Juli war heißester Monat seit Aufzeichnungsbeginn
Ein Hitzerekord jagt den nächsten: Nachdem im Juni von Wetterstationen rund um den Globus neue Höchstmarken vermeldet wurden, kann das der Monat Juli noch einmal toppen. Wie die US-Klimabehörde mitteilt, war der Juli der heißeste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Das führt wiederum zu historischen Tiefstwerten beim antarktischen und arktischen Seeeis.
Klima-Anomalien und Events Juli 2019 (NOAA)
Mit einem Blick auf einzelne Regionen und die vergangenen Monate können die Wissenschaftler damit attestieren, dass in Teilen von Nord- und Südamerika, Asien, Australien, Neuseeland, der südlichen Hälfte von Afrika, Teilen des Westpazifik, des westlichen Indischen Ozeans sowie im Atlantik das bisher heißeste Jahr registriert wurde. Auf einer Karte (siehe oben) stellen die Wissenschaftler außerdem dar, dass rund um den Globus im letzten Monat unzählige "bedeutende Klima-Anomalien und Events" beobachtet wurden.
Die Temperatur liegt dauerhaft seit 415. Monaten über dem Durchschnitt
Die Nationalen Zentren für Umweltinformationen der USA, kurz gesagt die Klima-Behörde, kann für den Monat Juli historische Entwicklungen im Weltklima vermelden, die wie Vorboten der Schreckensszenarien rund um den Klimawandel wirken. In den 140 Jahren seit Beginn der Wetteraufzeichnung gab es laut Analyse der Klimaforscher keinen Monat mit höherer Durchschnittstemperatur. "Neun der 10 heißesten Juli-Monate sind seit 2005 aufgetreten - die letzten fünf Jahre waren dabei die fünf heißesten", so die US-Klimabehörde. Damit aber noch nicht genug: "Der letzte Monat war der dreiundvierzigste Juli in Folge und der vierhundert fünfzehnte aufeinanderfolgende Monat mit globalen Temperaturen über dem Durchschnitt."
Klima-Anomalien und Events Juli 2019 (NOAA)
Mit einem Blick auf einzelne Regionen und die vergangenen Monate können die Wissenschaftler damit attestieren, dass in Teilen von Nord- und Südamerika, Asien, Australien, Neuseeland, der südlichen Hälfte von Afrika, Teilen des Westpazifik, des westlichen Indischen Ozeans sowie im Atlantik das bisher heißeste Jahr registriert wurde. Auf einer Karte (siehe oben) stellen die Wissenschaftler außerdem dar, dass rund um den Globus im letzten Monat unzählige "bedeutende Klima-Anomalien und Events" beobachtet wurden.
Das arktische und antarktische Seeeis geht deutlich zurück
Eine der schwerwiegendsten Auswirkungen der Rekord-Temperaturen ist demnach beim arktischen und antarktischen Seeeis zu beobachten. In Bezug auf das arktische Seeeis wurde ein neuer historischer Tiefststand erreicht, der 19,8 Prozent unter dem Durchschnitt liegt - der bisherige Negativrekord war im Juli 2012 erreicht worden. In der Antarktis lagen die Werte um 4,3 Prozent niedriger als im Durchschnitt zwischen 1981 und 2010 - der niedrigste Wert in 41 Jahren.
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