Media Markt & Saturn: Es wird nicht besser, hunderte Stellen fallen weg
Bisher haben alle Maßnahmen, die Elektronikmärkte Media Markt und Saturn wieder auf die Erfolgsspur zu bringen, nicht so recht gefruchtet. Der Dachkonzern Ceconomy hat jetzt die Bilanzen für sein drittes Geschäftsquartal vorgelegt. Und die darin enthaltenen Zahlen geben alles andere als Grund zum Optimismus.
Es wurde viel getan, damit die Traditionsmarken wieder mit dem Online-Handel mithalten können. So erfolgte eine Trennung vom ehemaligen Mutterkonzern Metro, die Preisgestaltung wurde zentralisiert und eigene Hybrid-Formen zwischen stationärem und online-basiertem Handel etabliert. Eine Trendwende bei den finanziellen Daten ist trotz alledem aber nicht zu erkennen.
Stattdessen musste das Unternehmen einmal mehr einen gesunkenen Umsatz ausweisen. 4,57 Milliarden Euro waren es nun noch, nach 4,59 Milliarden Euro im Vorjahr. Im operativen Geschäft blieb dann ein von 30 Millionen auf 45 Millionen Euro gestiegener Verlust übrig. Zusätzliche Belastungen brachten Ausgaben in Höhe von 80 Millionen Euro, die im Wesentlichen in Maßnahmen investiert wurden, mit denen das Sparprogramm vorangebracht werden soll.
Werner treibt unterdessen den Umbau des Konzerns weiter voran. Das bedeutet in erster Linie, dass in der Verwaltung weitere 600 Stellen gestrichen werden sollen. Das soll sich dann im kommenden Geschäftsjahr positiv auf die Bilanzen auswirken - wenn der immer stärker werdende Online-Handel dem nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht.
Siehe auch: Media Markt & Saturn wollen alte Mutter nicht vor Übernahme schützen
Stattdessen musste das Unternehmen einmal mehr einen gesunkenen Umsatz ausweisen. 4,57 Milliarden Euro waren es nun noch, nach 4,59 Milliarden Euro im Vorjahr. Im operativen Geschäft blieb dann ein von 30 Millionen auf 45 Millionen Euro gestiegener Verlust übrig. Zusätzliche Belastungen brachten Ausgaben in Höhe von 80 Millionen Euro, die im Wesentlichen in Maßnahmen investiert wurden, mit denen das Sparprogramm vorangebracht werden soll.
Bald soll es besser werden
Netto blieb am Ende ein Fehlbetrag von 48 Millionen Euro übrig, was deutlich weniger ist als die 104 Millionen Euro aus dem letzten Jahr. Allerdings schlugen hier eben auch Verkäufe von Firmenteilen positiv zu Buche, die in Zukunft nicht mehr zu den Ergebnissen beitragen können. Aktuell bleibt dem Management um den neuen Chef Jörn Werner daher nicht viel mehr, als auf die Prognosen für das Gesamtjahr zu verweisen, die zumindest von einem leichten Umsatzplus ausgehen.Werner treibt unterdessen den Umbau des Konzerns weiter voran. Das bedeutet in erster Linie, dass in der Verwaltung weitere 600 Stellen gestrichen werden sollen. Das soll sich dann im kommenden Geschäftsjahr positiv auf die Bilanzen auswirken - wenn der immer stärker werdende Online-Handel dem nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht.
Siehe auch: Media Markt & Saturn wollen alte Mutter nicht vor Übernahme schützen
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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