Windows Defender ist nun die mit Abstand beliebteste AV-Suite der Welt
Microsofts viele Jahre lang vielgescholtene eigene Antiviren-Suite, die früher als Security Essentials bekannt war, hat einen langen Weg hinter sich. Denn was als wenig effektive Anwendung begann, die weder Kunden noch Experten überzeugen konnte, ist mittlerweile als Windows Defender die beliebteste AV-Software der Welt.
Erst vor zwei Tagen berichteten wir, dass der Windows Defender bei den früher so Microsoft-kritischen Sicherheitsexperten des Magdeburger Instituts AV-Test zum ersten Mal die volle Punktezahl von 18 bekommen hat. Knapp dran war man allerdings schon länger und das ist wohl auch der Grund, warum sich immer mehr Windows-Nutzer einen externen Virenscanner sparen.
Wie populär der Windows Defender aber tatsächlich ist, dürfte den einen oder anderen doch überraschen. Tanmay Ganacharya, General Manager of Microsoft ATP Security Research, sagte gegenüber ZDNet, dass der Defender "schon jetzt im Windows-Ökosystem einen Marktanteil von mehr als 50 Prozent hat". Ganacharya weiter: "Das bedeutet, dass der Windows Defender auf mehr als einer halben Milliarde Rechnern im aktiven Modus als Haupt-Antiviren-Programm läuft."
Ganacharya sorgt sich deswegen aber nicht: "Wir haben vorhergesagt, dass das passieren wird und haben deshalb investiert, damit nichts passieren kann." Gemeint sind damit die Modelle zum maschinellen Lernen, diese sind entsprechend "wasserdicht" abgesichert und auch schwer bis gar nicht auszutricksen.
Siehe auch: AV-Test - Windows Defender erreicht erstmals die volle Punkteanzahl
Wie populär der Windows Defender aber tatsächlich ist, dürfte den einen oder anderen doch überraschen. Tanmay Ganacharya, General Manager of Microsoft ATP Security Research, sagte gegenüber ZDNet, dass der Defender "schon jetzt im Windows-Ökosystem einen Marktanteil von mehr als 50 Prozent hat". Ganacharya weiter: "Das bedeutet, dass der Windows Defender auf mehr als einer halben Milliarde Rechnern im aktiven Modus als Haupt-Antiviren-Programm läuft."
"Wir sind vorbereitet"
Die Popularität des Defenders ist aber auch so etwas wie ein Fluch für Microsoft, weil man dadurch auch zur Zielscheibe wird. Laut Ganacharya ist man mit so einem Marktanteil für Übeltäter noch interessanter. Denn wer es schafft, eine Lücke im Defender zu finden, der bekommt auf diese Weise "eine maximale Anzahl an Opfern".Ganacharya sorgt sich deswegen aber nicht: "Wir haben vorhergesagt, dass das passieren wird und haben deshalb investiert, damit nichts passieren kann." Gemeint sind damit die Modelle zum maschinellen Lernen, diese sind entsprechend "wasserdicht" abgesichert und auch schwer bis gar nicht auszutricksen.
Siehe auch: AV-Test - Windows Defender erreicht erstmals die volle Punkteanzahl
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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