Apple fotografiert in ganz Deutschland:
So kann man widersprechen
Vor fast einem Jahrzehnt hatte Google mit seinen Street-View-Fahrzeugen und der Abbildung von Gebäuden, Fahrzeugen und Menschen hierzulande eine laute Diskussion losgetreten. Jetzt schickt sich Apple an, mit Foto-Fahrzeugen große Teile Deutschlands für seinen Kartendienst neu zu erfassen. Für alle, die nicht wollen, dass Haus & Co. abgebildet werden, gilt es abermals: Es muss Widerspruch eingelegt werden. Der ist an verschiedenen Stellen möglich.
Look Around-Fotos sollen in DE nicht öffentlich zugänglich sein
Unabhängig von diesen Zusagen zeigt die Erfahrung mit Google Maps, dass viele Deutsche nicht wollen, dass sie oder ihr Wohnort in solchen Datensammlungen ohne Verpixelung aufgenommen werden. In Bezug auf Menschen will Apple garantieren können, dass diese automatisch unkenntlich gemacht werden. Wer aber trotzdem der Abbildung in Apples neuen Datenpool ganz prinzipiell widersprechen will, hat dazu zwei Möglichkeiten. Stützen kann man sich dabei immer auf das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.
Sollte es in der Kommunikation mit dem Konzern Probleme geben - beispielsweise eine Antwort ausbleiben - kann im nächsten Schritt die Datenschutzaufsichtsbehörde helfen. Wie der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit laut heise erklärt, wendet man sich dafür an das zuständige Landesamt für Datenschutzaufsicht Bayern.
Apple fährt von Juli bis September durch ganz Deutschland und macht Fotos
Dass Apple in ganz Deutschland Aufnahmen für seinen Street-View-Konkurrenten "Look Around" Aufnahmen anfertigt, ist schon länger bekannt. Wie wir berichten konnten, hat der Konzern von Juli bis September rund 80 Fahrzeuge im Einsatz, die in allen 16 Bundesländern auf Straßenebene Bilder der Umgebung anfertigen. Wie der Konzern vor Kurzem mitgeteilt hatte, plant man aktuell nicht, diese Aufnahmen öffentlich zu machen, sondern will diese "nur intern" zur Verbesserung des eigenen Kartendienstes verwenden.
Look Around-Fotos sollen in DE nicht öffentlich zugänglich sein
Unabhängig von diesen Zusagen zeigt die Erfahrung mit Google Maps, dass viele Deutsche nicht wollen, dass sie oder ihr Wohnort in solchen Datensammlungen ohne Verpixelung aufgenommen werden. In Bezug auf Menschen will Apple garantieren können, dass diese automatisch unkenntlich gemacht werden. Wer aber trotzdem der Abbildung in Apples neuen Datenpool ganz prinzipiell widersprechen will, hat dazu zwei Möglichkeiten. Stützen kann man sich dabei immer auf das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.
Zwei Anlaufstellen für Widerspruch
Apple selbst nimmt Widersprüche aktuell nur über eine eigens eingerichtet E-Mail-Adresse zur "Maps Image Collection" entgehen - ein Webformular stellt der Konzern nicht zur Verfügung. Hilfestellung leistet hier auch der Datenschutz Thüringen, der ein PDF entwickelt hat, das alle relevanten Angaben enthält und nur noch ausgefüllt sowie angehängt werden muss. Das Formular enthält auch gleich die Möglichkeit zur Aufforderung, vorhandene Rohdaten zu löschen.Sollte es in der Kommunikation mit dem Konzern Probleme geben - beispielsweise eine Antwort ausbleiben - kann im nächsten Schritt die Datenschutzaufsichtsbehörde helfen. Wie der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit laut heise erklärt, wendet man sich dafür an das zuständige Landesamt für Datenschutzaufsicht Bayern.
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