1&1: Vorsicht bei LTE-Angebot - man könnte in anderem Netz landen
Kunden des Providers 1&1 sollten aufpassen, wenn ihnen dieser Tage eine Einladung zur Umstellung auf einen Tarif ins Haus flattert, der sie zur Verwendung von LTE-Verbindungen befähigt. Denn hier bekommt man nicht einfach Zugriff auf die neuere Mobilfunktechnik, sondern wechselt auch den Netzbetreiber.
Die Sache betrifft laut einem Bericht des Magazins Teltarif jene 1&1-Kunden, die laut ihrem Vertrag in das Vodafone-Netz eingebucht werden. Diese erhalten bisher Daten nur über 3G-Verbindungen. Nun bekommen die fraglichen Kunden Post von ihrem Anbieter, laut der sie direkt in ein Vertrags-Upgrade wechseln können, das ihnen LTE-Nutzung und mehr Datenvolumen bietet, ohne dass es teurer wird.
Praktischerweise liegt dem Schreiben auch gleich eine neue SIM-Karte bei. Das allerdings sollte stutzig machen, denn eine einfache Umschaltung dürfte auch mit den bestehenden Karten möglich sein. Dass dies nicht funktioniert, liegt schlicht daran, dass die Kunden mit der neuen SIM dann von Vodafone auf O2 umgestellt werden und somit eine komplett neue Infrastruktur nutzen. Das kann je nach Umfeld bessere oder schlechtere Verbindungen bringen.
Hintergrund dessen sind offenbar Schwierigkeiten in den Verhandlungen zwischen Vodafone und 1&1. Während der Netzbetreiber den Discountern längere Zeit nur 3G-Kapazitäten vermietet hat, hat man inzwischen anderen Anbietern auch schon die Nutzung des LTE-Netzes ermöglicht. 1&1 gehört aber nicht zu diesen Partnern. Das dürfte bei der United Internet-Tochter zu der Überlegung geführt haben, lieber etwas schlechte Stimmung durch die Netzumstellung einzufangen, als Kunden an Konkurrenten mit 4G-Bereitstellung zu übergeben.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Praktischerweise liegt dem Schreiben auch gleich eine neue SIM-Karte bei. Das allerdings sollte stutzig machen, denn eine einfache Umschaltung dürfte auch mit den bestehenden Karten möglich sein. Dass dies nicht funktioniert, liegt schlicht daran, dass die Kunden mit der neuen SIM dann von Vodafone auf O2 umgestellt werden und somit eine komplett neue Infrastruktur nutzen. Das kann je nach Umfeld bessere oder schlechtere Verbindungen bringen.
Kein eindeutiger Hinweis
Das Problem soll hier darin liegen, dass die Kunden nicht explizit auf den Wechsel der Infrastruktur hingewiesen werden. Aus dem Anschreiben selbst gehe das nicht hervor, hieß es. Man muss schon einen genauen Blick auf den Umschlag der SIM-Karte werfen, damit man erfährt, dass man nach einem Wechsel das O2-Netz verwendet. Wer nicht aufpasst und in einer ungünstigen Lage wohnt, kann dann eine massive Verschlechterung der Anbindung erhalten.Hintergrund dessen sind offenbar Schwierigkeiten in den Verhandlungen zwischen Vodafone und 1&1. Während der Netzbetreiber den Discountern längere Zeit nur 3G-Kapazitäten vermietet hat, hat man inzwischen anderen Anbietern auch schon die Nutzung des LTE-Netzes ermöglicht. 1&1 gehört aber nicht zu diesen Partnern. Das dürfte bei der United Internet-Tochter zu der Überlegung geführt haben, lieber etwas schlechte Stimmung durch die Netzumstellung einzufangen, als Kunden an Konkurrenten mit 4G-Bereitstellung zu übergeben.
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Christian Kahle
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