"Ernstes (Support-)Problem":
US-Wahlmaschinen laufen mit Windows 7
Nächstes Jahr stehen in den USA Präsidentschaftswahlen an. Nicht nur das: Anfang 2020 läuft der Support für Windows 7 aus. Das hat in der Kombination der beiden Ereignisse ein Problem zur Folge. Denn die Sicherheit ist gefährdet, auch weil Microsoft für erweiterten Support bezahlt werden muss.
Anders als in Deutschland laufen die US-Wahlen zum Großteil nicht über traditionelle Stimmzettel ab, stattdessen kommen diverse Varianten von Wahlmaschinen zum Einsatz. Eine einheitliche Lösung gibt es nicht, dennoch haben die meisten eines gemeinsam: Sie haben als OS-Basis Windows 7. Doch wenn es im November 2020 an die (virtuellen) Wahlurnen geht, könnte es ein Sicherheitsproblem geben.
Denn laut einem Bericht von Fox (via MSPowerUser) laufen die meisten der aktuell eingesetzten Wahlautomaten mit Windows 7 als Betriebssystem. Kostenlose Patches liefert Microsoft für das OS aber ab Anfang 2020 nicht mehr. Der Redmonder Konzern hat dafür zwar vorgesorgt, denn gegen Bezahlung bekommt man auch künftig Sicherheits-Patches für Windows 7 und zwar bis 2023. Das soll natürlich verhindern, dass Unternehmen und Organisationen auf einen Schlag im Regen stehen.
Entsprechend befürchten Sicherheitsexperten, dass der erwartete Streit um die Zuständigkeit auf Kosten der Sicherheit gehen wird. "Das ist ein sehr ernstes Problem", sagte der renommierte Security-Experte J. Alex Halderman.
Eine Umfrage der Nachrichtenagentur AP fand heraus, dass zahlreiche Bundesstaaten von dieser Problematik (potenziell) betroffen sind, darunter Pennsylvania, Wisconsin, Florida, Iowa, Indiana, Arizona, North Carolina, Michigan und Georgia. Das sind teilweise so genannte "Battleground States", also umkämpfte Bundesstaaten, die wahlentscheidend sein können.
US-Politiker fordern nun Gesetze, die es der Bundesregierung erlauben, den einzelnen Staaten grundsätzliche Cybersicherheitsauflagen machen zu können. Das Problem ist aber vor allem die Zeit, denn das alles geht nicht von heute auf morgen (schon gar nicht ein Wechsel auf Windows 10).
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Denn laut einem Bericht von Fox (via MSPowerUser) laufen die meisten der aktuell eingesetzten Wahlautomaten mit Windows 7 als Betriebssystem. Kostenlose Patches liefert Microsoft für das OS aber ab Anfang 2020 nicht mehr. Der Redmonder Konzern hat dafür zwar vorgesorgt, denn gegen Bezahlung bekommt man auch künftig Sicherheits-Patches für Windows 7 und zwar bis 2023. Das soll natürlich verhindern, dass Unternehmen und Organisationen auf einen Schlag im Regen stehen.
Wer zahlt?
Doch für die US-Wahlbehörden ist das dennoch ein Problem, dabei geht es in erster Linie ums Geld. Denn es droht ein Streit, wer für diese Updates verantwortlich ist bzw. wer dafür bezahlt. Man kann davon ausgehen, dass sich Anbieter und Staat die Verantwortung hierfür gegenseitig zuschieben werden.Entsprechend befürchten Sicherheitsexperten, dass der erwartete Streit um die Zuständigkeit auf Kosten der Sicherheit gehen wird. "Das ist ein sehr ernstes Problem", sagte der renommierte Security-Experte J. Alex Halderman.
Eine Umfrage der Nachrichtenagentur AP fand heraus, dass zahlreiche Bundesstaaten von dieser Problematik (potenziell) betroffen sind, darunter Pennsylvania, Wisconsin, Florida, Iowa, Indiana, Arizona, North Carolina, Michigan und Georgia. Das sind teilweise so genannte "Battleground States", also umkämpfte Bundesstaaten, die wahlentscheidend sein können.
US-Politiker fordern nun Gesetze, die es der Bundesregierung erlauben, den einzelnen Staaten grundsätzliche Cybersicherheitsauflagen machen zu können. Das Problem ist aber vor allem die Zeit, denn das alles geht nicht von heute auf morgen (schon gar nicht ein Wechsel auf Windows 10).
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