Windows 7: Symantec/Norton Antivirus blockt Updates von Microsoft

Microsoft, Betriebssystem, Windows 7 Bildquelle: Microsoft
Wer eine Sicherheitslösung von Symantec einsetzt, läuft unter Windows 7 aktuell Gefahr, kein wirklich sicheres Betriebssystem mehr zu haben. Weil die jüngsten Updates für das alte Windows von den Antivirus-Programmen des US-Herstellers unter Umständen gelöscht werden, liefert Microsoft diese derzeit nicht an entsprechend ausgerüstete PCs aus. Wie Microsoft in den Anmerkungen zu dem für Windows 7 mit Service Pack 1 und Windows Server 2008 R2 SP1 erschienenen Update KB4512486 erklärt, hat man zusammen mit Symantec festgestellt, dass es bei den beiden Betriebssystemen zu Problemen bei der Installation des Updates kommen kann. Eigentlich soll das Update Lücken in diversen Komponenten der Betriebssysteme beseitigen, doch bei Geräten mit der Symantec-Software kann dies scheitern.

Microsoft bietet Updates Systemen mit Symantec-Software gar nicht erst an

Wer unter Windows 7 aktuell noch eine Variante der diversen Symantec oder Norton Antivirus-Tools einsetzt, bekommt das neueste Update für sein Betriebssystem aufgrund einer Aktualisierungssperre derzeit nicht. Microsoft hat nach eigenen Angaben einen Auslieferungsstopp für diese PCs verhängt, was künftig auch andere Updates betreffen kann. Auch eine manuelle Installation ist derzeit absolut nicht zu empfehlen, bevor keine passende Lösung bereitsteht, heißt es.

Gemeinsam mit Symantec habe man festgestellt, dass die Installation aller Updates, die nur mit einem SHA-2-Zertifikat signiert sind, durch die Antivirus-Programme verhindert wird. Die Updates werden geblockt und gar gelöscht, weil sie von den Symantec- und Norton-Tools für Schadsoftware gehalten werden, wenn der Anwender versucht, eine Installation vorzunehmen. Weil dabei auch wichtige Komponenten dem Fehlverhalten der Sicherheitslösungen zum Opfer fallen können, kann dies für die einwandfreie Funktion des Betriebssystems verheerend sein.

Es könne zu Problemen kommen, die verhindern, dass Windows wie gewohnt funktioniert oder gestartet werden kann, so Microsoft auf seinen Support-Seiten. Man arbeite an einer vorläufigen Lösung für dieses Verhalten und wolle umgehend Abhilfe schaffen, auch um die Sicherheit der Nutzer zu garantieren. Windows 7 wird ohnehin nur noch mit Sicherheitsupdates versorgt, wobei eigentlich bereits ab Februar 2020 das absolute Support-Ende für das mittlerweile über 10 Jahre alte Betriebssystem ansteht. Microsoft, Betriebssystem, Windows 7 Microsoft, Betriebssystem, Windows 7 Microsoft
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