Bald kommt der deutsche Weg zum Erfolg:
Startups nach DIN gründen
Dem wilden Treiben in der Startup-Szene wird jetzt an der deutschesten aller Einrichtungen offen der Kampf angesagt. Am Deutschen Institut für Normung (DIN) arbeitet man jetzt an einem Viele-Punkte-Papier für neu gegründete Unternehmen. Im Kreise der der Unternehmer, die ihre jungen Firmen auf den Weg bringen wollen, reibt man sich verwundert die Augen.
Der Entwurf mit der vorläufigen Bezeichnung "DIN SPEC 91354" sollte nicht mit einer der bekannten DIN-Normen verwechselt werden, die für verschiedene Situationen schlicht verpflichtend sind. Es wird zukünftig jedem freistehen, eine Geschäftsidee in ein Unternehmen zu überführen, ohne auch nur einen flüchtigen Kontakt mit dem Normungs-Institut gehabt zu haben.
Trotzdem ist es zumindest bemerkenswert, dass sich das DIN in den Gründungsprozess von Startups einklinken will. Denn dieser wird in Deutschland immer wieder als extrem bürokratischer Akt mit unzähligen Papier-Hürden beschrieben. Laut Sonja Jost, der stellvertretenden Vorsitzenden des Bundesverbands Deutscher Startups, sei die "Bürokratie schon am Rande des Tragbaren", wie sie gegenüber dem Handelsblatt erklärte. Da wäre es kontraproduktiv, wenn sich die frisch gebackenen Unternehmer nun auch noch mit einem 17-seitigen Leitfaden des DIN auseinandersetzen sollen.
Allerdings braucht man dafür nicht gerade ein DIN-Papier, denn solche Fragen sollte eigentlich jeder halbwegs brauchbare Business-Plan beantworten. Hier steht eher zu befürchten, dass Startups beispielsweise im Nachteil sind, wenn sie nur wie bisher bei möglichen Geldgebern aufschlagen und keine abgearbeitete DIN-Liste mitbringen.
Siehe auch: Berliner Startups finden kaum Leute - denn diese wollen jetzt Geld
Trotzdem ist es zumindest bemerkenswert, dass sich das DIN in den Gründungsprozess von Startups einklinken will. Denn dieser wird in Deutschland immer wieder als extrem bürokratischer Akt mit unzähligen Papier-Hürden beschrieben. Laut Sonja Jost, der stellvertretenden Vorsitzenden des Bundesverbands Deutscher Startups, sei die "Bürokratie schon am Rande des Tragbaren", wie sie gegenüber dem Handelsblatt erklärte. Da wäre es kontraproduktiv, wenn sich die frisch gebackenen Unternehmer nun auch noch mit einem 17-seitigen Leitfaden des DIN auseinandersetzen sollen.
Man meint es nur gut
Der bei dem Institut dafür zuständige Projektleiter De-Won Cho demonstriert hingegen den guten Willen, den Gründern helfen zu wollen. Denn binnen der ersten drei Jahre würden immerhin 80 Prozent der Neugründungen wieder zugrunde gehen. Das Papier, das mit diversen Partnern entwickelt wurde, soll daher helfen, sich mit dem Geschäftsmodell, dem Marktumfeld und der Finanzierung auseinanderzusetzen, hieß es.Allerdings braucht man dafür nicht gerade ein DIN-Papier, denn solche Fragen sollte eigentlich jeder halbwegs brauchbare Business-Plan beantworten. Hier steht eher zu befürchten, dass Startups beispielsweise im Nachteil sind, wenn sie nur wie bisher bei möglichen Geldgebern aufschlagen und keine abgearbeitete DIN-Liste mitbringen.
Siehe auch: Berliner Startups finden kaum Leute - denn diese wollen jetzt Geld
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen