Warum keine tolle Startup-Idee gegen Google oder Facebook ankommt
Die großen Internet-Konzerne sind durch kleinere Konkurrenten nicht nur aufgrund hoher Nutzerzahlen und ihrer Allgegenwärtigkeit nur schwer anzugreifen. Die immer wieder beschworene gute Idee, mit der andere Anbieter ebenfalls schnell Nutzer anziehen können, reicht nicht mehr - man benötigt auch einige Milliarden Dollar für Investitionen.
Infografik: Facebook und Tencent im Vergleich
Für gewöhnlich würde man annehmen, dass ein Industriekonzern wie General Motors ziemlich viel Geld in Maschinen und Anlagen stecken muss, um am Ende seine diversen Fahrzeuge in den Handel bringen zu können. Die Investitionen der großen IT-Unternehmen in physische Werte haben diese Ausgaben aber schon längst deutlich überschritten. Das geht aus einer Analyse der Investmentbank Credit Suisse hervor, von der die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet.
Die Investitionen von Alphabet/Google, Apple, Amazon, Microsoft und Facebook summierten sich im vergangenen Jahr auf rund 80 Milliarden Dollar. Im Jahr 2015 war der Betrag erst halb so groß. Das Kapital fließt dabei unter anderem in spezielle Produktionsmaschinen, die Apple beispielsweise zur iPhone-Fertigung bei den OEM-Partnern platziert, oder auch in Unterseekabel, mit denen Facebook sicherstellt, dass sich auch Videos auf der Instagram-Plattform nahezu in Echtzeit rund um die Welt verbreiten.
Angesichts des anhaltenden Wachstums der fünf großen US-Konzerne dürften die Investitionsmengen in der nächsten Zeit auch noch weiter steigen. Das dürfte klar machen, dass es noch nicht einmal hinsichtlich eines reinen Online-Angebots realistisch ist, dass ein Startup eine ähnlich steile Entwicklung hinlegen könnte, wie es beispielsweise Facebook vor etwas über zehn Jahren gelang. Wahrscheinlicher ist da eher schon, dass ein chinesischer Wettbewerber im Zuge einer Expansion auf den Weltmarkt zu einem ernsten Widersacher wird.
Siehe auch: Kurz nach Apple - Amazons Börsenwert jetzt erstmals über einer Billion Dollar
Infografik: Facebook und Tencent im Vergleich
Für gewöhnlich würde man annehmen, dass ein Industriekonzern wie General Motors ziemlich viel Geld in Maschinen und Anlagen stecken muss, um am Ende seine diversen Fahrzeuge in den Handel bringen zu können. Die Investitionen der großen IT-Unternehmen in physische Werte haben diese Ausgaben aber schon längst deutlich überschritten. Das geht aus einer Analyse der Investmentbank Credit Suisse hervor, von der die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet.
Die Investitionen von Alphabet/Google, Apple, Amazon, Microsoft und Facebook summierten sich im vergangenen Jahr auf rund 80 Milliarden Dollar. Im Jahr 2015 war der Betrag erst halb so groß. Das Kapital fließt dabei unter anderem in spezielle Produktionsmaschinen, die Apple beispielsweise zur iPhone-Fertigung bei den OEM-Partnern platziert, oder auch in Unterseekabel, mit denen Facebook sicherstellt, dass sich auch Videos auf der Instagram-Plattform nahezu in Echtzeit rund um die Welt verbreiten.
Wer hat ein paar Milliarden übrig?
Und selbst die großen Konzerne anderer Industrien haben zuweilen echte Probleme, bei neuen Entwicklungen mitzuhalten. Google etwa steckt Milliarden in die Entwicklung und Produktion von Laser-Sensoren und Chips, mit denen sich die autonomen Fahrzeuge des Konzerns in ihrer Umgebung orientieren können. Auch für gestandene Automobilunternehmen ist es eine Herausforderung dabei mitzuhalten. Und das sind letztlich nur jene Investitionen in Projekte, die zu den Grundlagen - also den riesigen Cloud-Datenzentren, die rund um die Welt verteilt werden - hinzukommen.Angesichts des anhaltenden Wachstums der fünf großen US-Konzerne dürften die Investitionsmengen in der nächsten Zeit auch noch weiter steigen. Das dürfte klar machen, dass es noch nicht einmal hinsichtlich eines reinen Online-Angebots realistisch ist, dass ein Startup eine ähnlich steile Entwicklung hinlegen könnte, wie es beispielsweise Facebook vor etwas über zehn Jahren gelang. Wahrscheinlicher ist da eher schon, dass ein chinesischer Wettbewerber im Zuge einer Expansion auf den Weltmarkt zu einem ernsten Widersacher wird.
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