Ransomware legt großen Windows-Hoster seit über einer Woche lahm
Trotz nun schon zahlreicher abschreckender Beispiele ist es immer noch möglich, das Ransomware wichtige Unternehmen komplett in Geiselhaft nimmt. Aktuell ist beispielsweise ein größerer Hoster, der unter anderem auch zahlreiche Windows-Server bereitstellt, seit über einer Woche weitgehend offline.
Es handelt sich um A2 Hosting, von dem sehr viele Kunden mit Windows- und Wordpress-Instanzen versorgt werden. Die Infektionen erfolgten bereits vor gut acht Tagen und noch immer können zehntausende Nutzer ihre gemieteten Services nicht nutzen, berichtete das US-Magazins ZDNet. Seit über einer Woche schafft es das Personal des Hosters also nicht, die Folgen der Ransomeware-Infektion in den Griff zu bekommen.
Alles was von der Sache mitzubekommen ist, sei ein nicht enden wollender Strom an Beschwerden, hieß es. Denn A2 wird nicht etwa vor allem von privaten Usern mit ihren Webseiten und Blogs genutzt. Vielmehr sind hier zahlreiche Unternehmen mit ihren Online-Aktivitäten vertreten, die mit jedem weiteren Tag der Auszeit immer mehr Geld verlieren.
Die Ransomware soll es geschafft haben, sich über das A2-Datenzentrum in Singapur in das Netzwerk des Hosters vorzuarbeiten. Von dort aus breitete sich die Malware auf andere Windows-Server aus - wenn auch nicht auf alle. Vorsichtshalber wurden dann aber sämtliche Systeme heruntergefahren, um zu verhindern, dass der Schadcode auch auf den übrigen Systemen Daten in Geiselhaft nimmt.
Siehe auch: CryptoSearch - Durch Ransomware verschlüsselte Dateien finden
Alles was von der Sache mitzubekommen ist, sei ein nicht enden wollender Strom an Beschwerden, hieß es. Denn A2 wird nicht etwa vor allem von privaten Usern mit ihren Webseiten und Blogs genutzt. Vielmehr sind hier zahlreiche Unternehmen mit ihren Online-Aktivitäten vertreten, die mit jedem weiteren Tag der Auszeit immer mehr Geld verlieren.
Mangelnde Kommunikation
Besonders dramatisch ist die Situation aktuell natürlich für jene, die sich darauf verlassen haben, dass der Hoster regelmäßige Backups der Daten anfertigt. Diese wissen oft nicht, ob von ihren Daten noch etwas wiederkommt oder ob die Malware hier einen Komplettverlust verursacht hat. Letzteres ist im Grunde unwahrscheinlich, aber eben auch nicht ausgeschlossen. Die Kommunikation seitens des Hosters gegenüber den Kunden ist aber eben auch mangelhaft genug, um Panik zu verursachen.Die Ransomware soll es geschafft haben, sich über das A2-Datenzentrum in Singapur in das Netzwerk des Hosters vorzuarbeiten. Von dort aus breitete sich die Malware auf andere Windows-Server aus - wenn auch nicht auf alle. Vorsichtshalber wurden dann aber sämtliche Systeme heruntergefahren, um zu verhindern, dass der Schadcode auch auf den übrigen Systemen Daten in Geiselhaft nimmt.
Siehe auch: CryptoSearch - Durch Ransomware verschlüsselte Dateien finden
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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