SpaceX Dragon zerstört: Raumschiff explodiert bei Test am Boden
Bei Testdurchläufen mit den SpaceX Crew Dragon-Raumschiffen kam es gestern zu einem unerwarteten Zwischenfall. Das Startabbruch-System hatte einen Fehler, eine Booster-Rakete explodierte. Verletzt wurde dabei niemand, das Raumschiff ist aber komplett zerstört.
Das bei dem Test in Cape Canaveral gestern etwas nicht wie geplant ablief, konnte man aus kilometerweiter Entfernung noch sehen: Ein SpaceX Dragon-Raumschiff explodierte am Boden. In einer riesigen gelb-orange Wolke zerbarst der Treibstofftank des Raumschiffs. Soweit bisher bekannt ist, verliefen dabei die ersten Test-Durchläufe am Sonnabend ohne Fehler. Doch während eines erneuten Countdowns gab es mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Verpuffung durch Lufteinschluss in einer der Treibstofftanks. Acht Sekunden vor der geplanten Zündung der Rakete kam es zur Detonation.
Von SpaceX gibt es bislang nur ein knappes Statement:
"SpaceX führte heute eine Reihe von Triebwerkstests an einem Crew-Dragon-Testraumschiff auf unserem Teststand auf der Landezone 1 im Cape Canaveral durch. Die ersten Tests verliefen erfolgreich, aber der letzte Test führte zu einer Anomalie auf dem Teststand. Sicherzustellen, dass unsere Systeme rigorosen Sicherheitsstandards entsprechen und solche Anomalien vor dem Flug zu finden, ist der Hauptgrund, weshalb wir testen. Unsere Teams arbeiten bei der Untersuchung eng mit unseren Nasa-Partnern zusammen."
Für SpaceX bedeutet die Zerstörung der Dragon jetzt erst einmal, dass man genau auf die Suche nach dem Fehler gehen wird. Es geht dabei auch um die Früherkennung, so dass sich Anomalien nicht so extrem auswirken. Das wiederum wirft alle Pläne durcheinander, die SpaceX bislang für die bemannte Raumfahrt verfolgt. Denn nach diesem Unfall wird es länger dauern, bis man Menschen an Bord lassen wird.
Mit der Dragon-Raumfähre will die Nasa Astronauten von und zur Internationalen Raumstation (ISS) befördern. SpaceX hatte dazu den Auftrag erhalten.
Download Kerbal Space Program - Raketenwissenschaft selbstgemacht Siehe auch:
Von SpaceX gibt es bislang nur ein knappes Statement:
"SpaceX führte heute eine Reihe von Triebwerkstests an einem Crew-Dragon-Testraumschiff auf unserem Teststand auf der Landezone 1 im Cape Canaveral durch. Die ersten Tests verliefen erfolgreich, aber der letzte Test führte zu einer Anomalie auf dem Teststand. Sicherzustellen, dass unsere Systeme rigorosen Sicherheitsstandards entsprechen und solche Anomalien vor dem Flug zu finden, ist der Hauptgrund, weshalb wir testen. Unsere Teams arbeiten bei der Untersuchung eng mit unseren Nasa-Partnern zusammen."
Suche nach dem Fehler
Unter Anomalie versteht man in der Raumfahrt einen Zwischenfall - wie groß dieser ist und wie verheerend der sich auswirkt, spiegelt die Wortwahl jedoch nicht wider.Für SpaceX bedeutet die Zerstörung der Dragon jetzt erst einmal, dass man genau auf die Suche nach dem Fehler gehen wird. Es geht dabei auch um die Früherkennung, so dass sich Anomalien nicht so extrem auswirken. Das wiederum wirft alle Pläne durcheinander, die SpaceX bislang für die bemannte Raumfahrt verfolgt. Denn nach diesem Unfall wird es länger dauern, bis man Menschen an Bord lassen wird.
Mit der Dragon-Raumfähre will die Nasa Astronauten von und zur Internationalen Raumstation (ISS) befördern. SpaceX hatte dazu den Auftrag erhalten.
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