SpaceX: Dragon-Raumkapsel soll 2020 erstmals Menschen ins All fliegen
Die Raumfahrt ist schon längst ein Geschäft, in dem private Unternehmen ihre Finger im Spiel haben, allen voran SpaceX. Elon Musks Raketen-Schmiede steht nun vor einem weiteren Meilenstein, denn man wird wohl bereits 2020 erstmals Menschen ins All fliegen.
SpaceX ist schon jetzt einer der wichtigsten Partner der NASA, die US-amerikanische Raumfahrtagentur verlässt sich schon länger (teilweise) in Sachen Versorgung der Internationalen Raumstation ISS auf die Flüge des ambitionierten Privatunternehmens. Flüge mit menschlichen Astronauten organisiert die NASA aber immer noch lieber selbst - mit Hilfe von vor allem russischen Partnern.
Doch das wird sich wohl schon bald ändern: Denn SpaceX steht vor der Fertigstellung der Crew Dragon genannten Raumkapsel, der erste Orbitalflug soll im ersten Quartal des nächsten Jahres erfolgen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, gab das NASA-Chef Jim Bridenstine bei einem Besuch im SpaceX-Hauptquartier im kalifornischen Hawthorne bekannt.
Die Entwicklung von Crew Dragon musste im April einen schweren Rückschlag erleiden, denn die Explosion bei einem Test am Boden warf das Projekt zurück, zudem gab es Probleme bei der Entwicklung des Fallschirmsystems. Die Ankündigung von Bridenstine ist aber ein klares Anzeichen dafür, dass man bei der NASA überzeugt ist, dass SpaceX wieder signifikante Fortschritte gemacht hat.
Wieder auf eigenen "Beinen" zu stehen ist für die NASA auch derzeitige Top-Priorität, denn laut Bridenstine will man zum ersten Mal seit 2011 wieder "amerikanische Astronauten mit amerikanischen Raketen von amerikanischen Boden aus" ins All bringen. Ursprünglich sollte Crew Dragon bereits 2019 zur ISS abheben, nun ist man optimistisch, dass dies 2020 gelingt.
Doch das wird sich wohl schon bald ändern: Denn SpaceX steht vor der Fertigstellung der Crew Dragon genannten Raumkapsel, der erste Orbitalflug soll im ersten Quartal des nächsten Jahres erfolgen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, gab das NASA-Chef Jim Bridenstine bei einem Besuch im SpaceX-Hauptquartier im kalifornischen Hawthorne bekannt.
Die Entwicklung von Crew Dragon musste im April einen schweren Rückschlag erleiden, denn die Explosion bei einem Test am Boden warf das Projekt zurück, zudem gab es Probleme bei der Entwicklung des Fallschirmsystems. Die Ankündigung von Bridenstine ist aber ein klares Anzeichen dafür, dass man bei der NASA überzeugt ist, dass SpaceX wieder signifikante Fortschritte gemacht hat.
Wieder selbst ins All
Für die NASA und SpaceX steht hier auch einiges auf dem Spiel, denn die einst führende Weltraumnation hat seit dem Ende des Space Shuttle-Programms im Jahr 2011 keinen eigenen Weg mehr, Menschen ins All zu bringen. Denn bei bemannten Flügen zur ISS ist man derzeit auf die russischen Sojus-Kapseln angewiesen.Wieder auf eigenen "Beinen" zu stehen ist für die NASA auch derzeitige Top-Priorität, denn laut Bridenstine will man zum ersten Mal seit 2011 wieder "amerikanische Astronauten mit amerikanischen Raketen von amerikanischen Boden aus" ins All bringen. Ursprünglich sollte Crew Dragon bereits 2019 zur ISS abheben, nun ist man optimistisch, dass dies 2020 gelingt.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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