Google Project Stream: Neue Details zum "Netflix für Spiele"
Google wird aller Voraussicht nach heute Abend seinen neuen Spiele-Streaming-Service vorstellen. Unter den Codenamen "Project Stream" und "Project Yeti" kursieren bereits im Vorfeld viele Gerüchte rund um das Thema im Netz. Jetzt sind weitere Infos und Bilder aufgetaucht.
Dass "Project Stream" Potenzial hat, zeigte Google in einem ersten Beta-Test. Im Oktober 2018 konnten Tester das Spiel Assassin's Creed Odyssey direkt über den Chrome Browser spielen, ganz ohne High-End-Grafikkarten. Ob dieser auch in Zukunft Voraussetzung sein wird, um Googles Gaming-Service zu nutzen, wird man wahrscheinlich heute Abend ab 18 Uhr erfahren. Dann startet Google mit seiner Keynote auf der Game Developers Conference im US-amerikanischen San Francisco.
Der Google-Stand auf der GDC 2019 steht ganz im Sinne von Project Stream.
Gefällt einem zum Beispiel der gespielte Titel eines Streamers, soll man diesen direkt kaufen und innerhalb von wenigen Sekunden selbst spielen können. Auch scheint Google darüber nachzudenken Streamern die Möglichkeit zu bieten ihre Speicherstände mit Zuschauern zu teilen, sodass diese an der gleichen Stelle im Spiel einsteigen können. Sogar Multiplayer-Interaktionen scheinen geplant zu sein. Somit könnte man auf Knopfdruck direkt dem Spiel von Freunden oder Streamern beitreten, wenn diese es denn erlauben.
Neben diesen Ideen zum Google Project Stream stehen natürlich auch Gerüchte rund um neue Hardware im Raum. Da eine leistungsstarke Spielekonsole oder ein PC prinzipiell nicht benötigt werden sollen, denkt man wohl eher an einen Streaming-Stick für den Fernseher oder einen passenden Bluetooth-Controller zur Steuerung des Cloud-Gaming-Services. Zu guter Letzt wird auch der Name der neuen Google-Plattform interessant sein. An das Wort "Streaming" erinnert zumindest das oben eingebundene Foto vom Google-Stand auf der GDC 2019.
Wir werden das heutige Google Event ab 18 Uhr begleiten und zeitnah einen separaten Artikel mit allen Informationen zu Project Stream und Project Yeti veröffentlichen. Dafür empfehlen wir schon jetzt unser Google Special im Auge zu behalten, damit man schnellstmöglich mit allen Details versorgt wird.
Spielen über die Cloud, ganz ohne Gaming-PC oder Konsole
Der Grundgedanke hinter der erwarteten Cloud-Gaming-Plattform von Google ist einfach erklärt. Man soll anspruchsvolle Top-Games ganz ohne die Anschaffung teurer PC-Hardware oder Konsolen spielen können. Die Spiele werden, eine entsprechend schnelle Internetverbindung vorausgesetzt, direkt über Googles Cloud-Server an Endgeräte gestreamt. Somit wäre es sogar möglich AAA-Titel auf Smartphones, Tablets, Macs oder leistungsschwächeren Laptops wiederzugeben. Ebenso sind passende Apps für Smart-TVs von Samsung, LG und Co. denkbar.Dass "Project Stream" Potenzial hat, zeigte Google in einem ersten Beta-Test. Im Oktober 2018 konnten Tester das Spiel Assassin's Creed Odyssey direkt über den Chrome Browser spielen, ganz ohne High-End-Grafikkarten. Ob dieser auch in Zukunft Voraussetzung sein wird, um Googles Gaming-Service zu nutzen, wird man wahrscheinlich heute Abend ab 18 Uhr erfahren. Dann startet Google mit seiner Keynote auf der Game Developers Conference im US-amerikanischen San Francisco.
Der Google-Stand auf der GDC 2019 steht ganz im Sinne von Project Stream.
Das Streaming von Spielen allein ist noch nicht genug
Scheinbar will Google noch weiter gehen und den kommenden Streamingdienst für Spiele mit zusätzlichen, eigenen Services verbinden. Die meist gut informierten Kollegen von Kotaku berichten zum Beispiel von einer YouTube-Integration. Denkbar wäre, dass Nutzern How-To-Videos zu bestimmten Spielszenen angeboten werden, während sie das Spiel pausieren. Ebenso soll man mit der YouTube Gaming-Community interagieren können.Gefällt einem zum Beispiel der gespielte Titel eines Streamers, soll man diesen direkt kaufen und innerhalb von wenigen Sekunden selbst spielen können. Auch scheint Google darüber nachzudenken Streamern die Möglichkeit zu bieten ihre Speicherstände mit Zuschauern zu teilen, sodass diese an der gleichen Stelle im Spiel einsteigen können. Sogar Multiplayer-Interaktionen scheinen geplant zu sein. Somit könnte man auf Knopfdruck direkt dem Spiel von Freunden oder Streamern beitreten, wenn diese es denn erlauben.
Neben diesen Ideen zum Google Project Stream stehen natürlich auch Gerüchte rund um neue Hardware im Raum. Da eine leistungsstarke Spielekonsole oder ein PC prinzipiell nicht benötigt werden sollen, denkt man wohl eher an einen Streaming-Stick für den Fernseher oder einen passenden Bluetooth-Controller zur Steuerung des Cloud-Gaming-Services. Zu guter Letzt wird auch der Name der neuen Google-Plattform interessant sein. An das Wort "Streaming" erinnert zumindest das oben eingebundene Foto vom Google-Stand auf der GDC 2019.
Wir werden das heutige Google Event ab 18 Uhr begleiten und zeitnah einen separaten Artikel mit allen Informationen zu Project Stream und Project Yeti veröffentlichen. Dafür empfehlen wir schon jetzt unser Google Special im Auge zu behalten, damit man schnellstmöglich mit allen Details versorgt wird.
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Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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