CERN liefert Nachbau: Der erste Browser der Welt ist wieder verfügbar

Browser, Winfuture, NEXT, Worldwideweb, WorldWideWebBrowser Bildquelle: CERN
Geht es um Ahnenforschung rund ums Internet, muss man ganz klar seinen Blick auf die Forschungseinrichtung CERN werfen. Dort war 1990 unter dem Namen World Wide Web viel von dem entwickelt worden, was wir heute als "das Netz" kennen. Jetzt liefert das CERN einen echten Grund, um in Nostalgie zu schwelgen: Ab sofort stellt man einen Nachbau des ersten Browsers, der je entwickelt worden war, zur Verfügung.

Die Anfänge des Web mit dem ersten Browser einfach neu erleben

Die Geschichte des Internets ist spannend und durchaus weitverzweigt. Ein Brennpunkt ist aber sicher das CERN bei Genf, an dem Wissenschaftler Tim Berners-Lee und sein Kollege Robert Cailliau 1990 in einem Papier alle Säulen des heutigen Webs skizziert hatten. Um ihre Erfindung nutzen zu können, hatten die Wissenschaftler auch den ersten Browser der Internetgeschichte in Objective C mit dem Interface Builder auf einem NeXT-Computer programmiert. Zum 30-jährigen Jubiläum hat das CERN diesen Urvater aller Browser wieder neu aufgelegt. WorldWideWeb Browser des CERNSo zeigt sich WinFuture im Ur-Browser des CERN "Zum Anlass des 30. Jubiläums des WorldWideWeb, hat sich eine Gruppe aus Entwicklern und Designern in CERN zusammengefunden, um den Originalbrowser innerhalb eines modernen Browsers wieder aufzubauen und es Benutzern rund um die Welt zu erlauben, die bescheidenen Anfänge dieser transformativen Technologie erleben zu können", so das CERN in seinem Beitrag.

WorldWideWeb Browser des CERNWorldWideWeb Browser des CERNWorldWideWeb Browser des CERNWorldWideWeb Browser des CERN

Alles etwas komplizierter

Der "WorldWideWeb Browser" war in späteren Jahren in "Nexus" umbenannt worden, um eine bessere Unterscheidung mit der Technik im Hintergrund zu ermöglichen. Prinzipiell kann man auch heute mit dem Ur-Browser alle Webseiten ansteuern, allerdings darf man natürlich nicht dieselbe Erfahrung erwarten, wie mit einem modernen Browser - und genau das ist ja auch die Idee: Das Netz so erleben, wie es seine Erfinder vor 30 Jahren erlebt hatten.

So werden Technologien wie Javascript und CSS vom CERN-Browser ignoriert - diese waren erst Mitte der 90er Jahre aufgekommen, auch Bilder und Formulare können hier nicht dargestellt werden - auf dem Weg durchs moderne Web kommt die altertümliche Software also verständlicherweise schnell an ihre Grenzen. CERN liefert in seinem Beitrag "CERN 2019 WorldWideWeb Rebuild" neben dem Nachbau des ersten Browsers viele spannende Informationen zur Geschichte des Internets.

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2019-02-22T15:00:00+01:00
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