Tödlicher Marderunfall legt den Teilchenbeschleuniger im Cern still
Ein kleiner Marder oder ein Wiesel hat am Freitag einen schwerwiegenden Zwischenfall im weltgrößten Teilchenbeschleuniger der Europäische Organisation für Kernforschung (Cern) bei Genf ausgelöst.
Das Tier war in dem Hochsicherheitstrakt in einen Trafo geraten und hatte so einen Kurzschluss ausgelöst. Aufgrund des Stromschlags ist das kleine Tier sofort verstorben, heißt es in einem Medienbericht. Im Beamtendeutsch der Betreiber hieß es in einem Zustandsbericht, es hätte eine "schwere Stromstörung" gegeben, infolge derer beim Teilchenbeschleuniger die Notabschaltung in Gang gesetzt wurde (Bericht als PDF).
Das Tier war in den Wartungstrakt des Large Hadron Collider (kurz LHC) geraten, in dem die Forscher nach Jahren der mühevollen Arbeit den Beweis der Existenz des so genannten Gottesteilchens Higgs-Boson nachweisen konnten.
Mehr dazu: CERN: 60 Techniker müssen tausende toter Kabel finden
Der Unfall mit dem Steinmarder ist nicht der erste Störfall im Cern, der durch ein Tier ausgelöst wurde und zum Shutdown des gesamten Systems führte. 2009 soll laut einem Bericht der Süddeutschen ein Vogel Futterreste auf einen der oberirdischen Versorgungsanlagen fallengelassen haben, was ebenfalls einen Kurzschluss ausgelöst hatte. Damals war das Cern für mehrere Tage außer Betrieb.
Schließlich konnte die Allgemeinheit durch den Umbau und die Wiederaufnahme der Forschungsarbeiten in dem LHC einen guten Einblick in die Arbeiten des Teilchenbeschleunigers erhalten. Erst im vergangenen Sommer war das Cern wieder neugestartet mit der Suche nach einem weiteren, bisher unbekannten Teilchen.
Unfall im Wartungstrakt des LHC
Ganz genau kann wohl nicht geklärt werden, was es genau für ein Tier war, das den Zwischenfall ausgelöst hat. Mal ist die Rede von einem Steinmarder, mal von einem Wiesel. Beide Gattungsarten sind rund um das Versuchsgelände des Cern in der Nähe von Genf heimisch. Von dem Tier blieb nach dem Unfall zu wenig übrig, um es "genau zu identifizieren", hieß es.Das Tier war in den Wartungstrakt des Large Hadron Collider (kurz LHC) geraten, in dem die Forscher nach Jahren der mühevollen Arbeit den Beweis der Existenz des so genannten Gottesteilchens Higgs-Boson nachweisen konnten.
Mehr dazu: CERN: 60 Techniker müssen tausende toter Kabel finden
Der Unfall mit dem Steinmarder ist nicht der erste Störfall im Cern, der durch ein Tier ausgelöst wurde und zum Shutdown des gesamten Systems führte. 2009 soll laut einem Bericht der Süddeutschen ein Vogel Futterreste auf einen der oberirdischen Versorgungsanlagen fallengelassen haben, was ebenfalls einen Kurzschluss ausgelöst hatte. Damals war das Cern für mehrere Tage außer Betrieb.
Schließlich konnte die Allgemeinheit durch den Umbau und die Wiederaufnahme der Forschungsarbeiten in dem LHC einen guten Einblick in die Arbeiten des Teilchenbeschleunigers erhalten. Erst im vergangenen Sommer war das Cern wieder neugestartet mit der Suche nach einem weiteren, bisher unbekannten Teilchen.
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Die BCON26, das größte Treffen von Blender-Experten
d-hubs - Gestern 14:09 Uhr -
dav2d: ein sehr schneller plattformübergreifender AV2 decoder
d-hubs - Vorgestern 15:26 Uhr -
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - Vorgestern 10:53 Uhr -
#FLOCK ´26: die Flock to Fedora Project Conference
d-hubs - 14.06. 16:05 Uhr -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - 13.06. 13:22 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!












Alle Kommentare zu dieser News anzeigen