Google will künftig von App-Entwicklern Geld für Wetter-Daten
Google versendet an Android-App-Entwickler derzeit Nachrichten, dass das Unternehmen ab Mitte des Jahres keine kostenlosen Wetterdaten mehr anbieten wird. Entwickler müssten dann für die Bereitstellung zahlen, was zu einem großen Sterben von Gratis-Wetter-Apps im Play Store führen könnte.
Das berichtet das Google Watchblog mit Verweis auf die Hinweis-Mail von Google, die der Konzern aktuell an die Entwickler versendet. Demnach wird es mit dem Stichtag 29. Juli 2019 keine kostenlosen Daten mehr geben. Entwickler müssen dann für die Daten zahlen oder sich nach einem alternativen Anbieter umsehen, die aber meist auch kostenpflichtig sind. Die Ankündigungs-Mail von Google wurde in den vergangenen Tagen über Dienste wie Twitter verbreitet. Eine entsprechende öffentlich zugängliche Ankündigung von Google gibt es derzeit noch nicht.
Die Entscheidung von Google, die kostenlose Auslieferung der Daten über die Awareness API einzustellen, dürfte dann ab Mitte des Jahres zu einer "Konsolidierung" des App-Angebots führen. Inwiefern Entwickler sich den Änderungen stellen und dann vielleicht ihre Apps künftig auch nur noch gegen Bezahlung zum Download anbieten werden, bleibt abzuwarten.
Über die Hintergründe kann man nur spekulieren. Google wird nicht vorranging versuchen, eine neue Einnahmequelle zu erschließen, sondern hat vielmehr sicherlich ein Ausufern der angebotenen Wetter-Apps im Auge. Viele solcher Apps bieten keinen Mehrwert, zudem gab es in letzter Zeit auch immer wieder Probleme mit betrügerischen App-Angeboten. Mit der Entscheidung sortiert man aber nicht nur die schwarzen Schafe aus.
Siehe auch:
Die Änderung wird sich schnell auswirken
Bei Twitter war der Tenor jedoch klar - viele glauben nun daran, dass das Angebot an gratis Wetter-Apps stark schrumpfen wird.Die Entscheidung von Google, die kostenlose Auslieferung der Daten über die Awareness API einzustellen, dürfte dann ab Mitte des Jahres zu einer "Konsolidierung" des App-Angebots führen. Inwiefern Entwickler sich den Änderungen stellen und dann vielleicht ihre Apps künftig auch nur noch gegen Bezahlung zum Download anbieten werden, bleibt abzuwarten.
Über die Hintergründe kann man nur spekulieren. Google wird nicht vorranging versuchen, eine neue Einnahmequelle zu erschließen, sondern hat vielmehr sicherlich ein Ausufern der angebotenen Wetter-Apps im Auge. Viele solcher Apps bieten keinen Mehrwert, zudem gab es in letzter Zeit auch immer wieder Probleme mit betrügerischen App-Angeboten. Mit der Entscheidung sortiert man aber nicht nur die schwarzen Schafe aus.
Siehe auch:
Thema:
Googles Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Google
- Final Fantasy Resonance: Trailer rückt die Pixelgrafik in den Fokus
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
- Pixel 10a: Reicht das Einsteigermodell oder doch besser Premium?
- Acer Chromebook Plus Spin 514 entwickelt sich zum Windows-Killer
- Acer Chromebook Tab 311: So praxistauglich ist das Chromebook-Tablet
Google-Beiträge im Forum
Interessante Links
- Google LLC
- Google I/O-Themenspecial
- Google Drive-Themenspecial
- Android-Themenspecial
- Chrome-Themenspecial
- Nexus 7-Themenspecial
- Google+-Themenspecial
- Google Earth-Themenspecial
- Google Maps-Themenspecial
- Street View-Themenspecial
- Google Stadia-Themenspecial
- Google Glass-Themenspecial
- News zu Wirtschaft und anderen Firmen
Neue Nachrichten
- Langer Marsch 7A: Chinesische Trägerrakete explodiert nach Start
- SteamOS-Update: Valve bringt sein Linux auf neue Gaming-Handhelds
- Meta veröffentlicht leistungsstarkes KI-Modell, das lokal auf PC läuft
- Mobile Startrampe: Rocket Lab verpackt Weltraumbahnhof in Container
- GTA 6 vorbestellen: Fast alle greifen sofort zur 100-Euro-Edition
- Fluglotsenkrise: Tausende Gamer sollen bald den Luftraum überwachen
- iOS 27 Beta 5 ist da: Diese neuen Funktionen kommen aufs iPhone
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen