Google kündigt Deadline für 64-Bit-Wechsel für Apps an
Google hat jetzt seine weiteren Pläne für die Verpflichtung des Wechsels von 32-bit auf 64-Bit Apps bekannt gegeben. Der neue Zeitplan für das Ende von 32-Bit-Apps ist nun beschlossen. Schluss ist aber erst am 1. August 2021.
Anders als Apple hatte Google bisher noch keinen harten Schnitt für die Entwicklung von 32-Bit-Apps für Android gemacht. Nun gibt es aber auch für Android einen genauen, verbindlichen Zeitplan mit Fristen für den Übergang. Der erste Termin ist schon in diesem Jahr. Zunächst wird es ab dem 1. August 2019 verpflichtend sein, für neue Apps und App-Updates im Google Play Store neben 32-Bit-Versionen auch 64-Bit-Versionen bereitzustellen. Ausnahmen gibt es dabei nur für Spiele. Bereits veröffentlichte Spiele können demnach bis August 2021 auch nur mit 32-Bit-Updates versorgt werden.
Google hat einen Zeitplan für die 64-Bit-Pflicht veröffentlicht
"Wir sind gespannt auf die Zukunft, die 64-Bit-CPUs in Bereichen wie künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und immersive mobile Anwendungen bieten", schreibt Google im Entwickler-Blog.
"Die Unterstützung von 64-Bit bereitet das Ökosystem auf die Innovationen vor, die durch die erweiterten Rechenfunktionen von 64-Bit-Geräten ermöglicht wird, und auf zukünftige Android-Geräte, die nur 64-Bit-Code unterstützen."
Google hat einen Zeitplan für die 64-Bit-Pflicht veröffentlicht
Google stoppt Auslieferung, aber nicht sofort
Für den Übergang zur 64-Bit-Pflicht soll dann ab 1. August 2021 die Bereitstellung von Apps ohne 64-Bit-Versionen auf 64-Bit-fähigen Geräten eingestellt werden. 32-Bit-Apps und Updates werden dann also nicht mehr auf diesen Geräten über den Google Play Store verteilt werden.Die Ausnahmen
Ausnahmen wird es aber weiterhin geben, nämlich bei Apps für Wear OS und Android TV. Ältere Smartphones und Tablets, die nur 32-Bit-fähig sind, werden ebenfalls weiter unterstützt. Für diese Geräte gibt es noch keine Deadline, aber das dürfte sich selbst mit der Zeit regeln."Wir sind gespannt auf die Zukunft, die 64-Bit-CPUs in Bereichen wie künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und immersive mobile Anwendungen bieten", schreibt Google im Entwickler-Blog.
"Die Unterstützung von 64-Bit bereitet das Ökosystem auf die Innovationen vor, die durch die erweiterten Rechenfunktionen von 64-Bit-Geräten ermöglicht wird, und auf zukünftige Android-Geräte, die nur 64-Bit-Code unterstützen."
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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