Windows "Lite": App-Launcher à la ChromeOS statt richtigem Startmenü

Chrome OS, Chromebook, Haier Chromebook 11, Haier Chromebook Bildquelle: Haier
Microsoft soll bekanntermaßen schon seit einiger Zeit an einer neuen Variante von Windows 10 arbeiten, die sich stärker an Anwender richtet, welche bisher vor allem mit Smartphones und Tablets hantiert haben. Jetzt ist davon die Rede, dass diese Version sich optisch teilweise an Chrome OS orientieren soll - zumindest wenn es um das Startmenü und dessen Features bzw. Design geht. Der Name Windows "Lite" war im Dezember erstmals aufgetaucht und soll im Grunde für eine neue Art von Microsoft-Betriebssystem stehen, das "vielleicht gar nicht Windows ist". Gemeint ist damit, dass es sich um ein extrem reduziertes Betriebssystem handelt, das zwar die gleiche Basis wie Windows 10 nutzt, aber nur Apps aus dem Microsoft Store und sogenannte Progressive-Web-Apps (PWA) unterstützen soll.

Simpel-Oberfläche für die iPad-Generation

Anders als bei Windows 10 im S-Modus, das Microsoft bisher als Alternative zu Chrome OS pusht, soll das sogenannte "Windows Lite" aber auch optisch deutlich reduziert daherkommen. In ihrem neuesten Podcast zitieren die Kollegen von Windows Central aus Gesprächen mit Microsoft-internen und -nahen Quellen, bei denen sie einige Details zu diesem Thema erfahren haben wollen.

So wird Windows "Lite" angeblich wie berichtet auf die im Startmenü von Windows 10 verwendeten Live-Tiles verzichten. Stattdessen kommt angeblich ein reduziertes Startmenü im Stil des App-Launchers von Chrome OS daher. Dieses enthält zwar weiterhin Kacheln, auf denen die Symbole verschiedener Apps und Programme zu sehen sind, die allerdings in keiner Weise mehr animiert sein sollen.

Stattdessen sollen die Symbole im "Startmenü" von Windows "Lite" eher an die App-Symbole unter Apple iOS erinnern, da sie zum aktuellen Zeitpunkt ebenfalls mit abgerundeten Ecken daherkommen und mit einem recht großen Abstand dargestellt werden. Microsoft wolle sich damit wohl der Realität im Markt anpassen und deshalb auf die Integration des eigentlich interessanten Ansatzes der Live-Tiles verzichten, so die Vermutung.

Auf Twitter erklärte Windows Central-Redakteur Zac Bowden mit Blick auf seine Gespräche mit den Microsoft-Quellen daher auch, dass Windows "Lite" wohl letztlich der Versuch sei, das Betriebssystem für eine neue Generation von Nutzern interessant zu machen, die bisher mit iPads und Chromebooks aufwachse. Durch die Vereinfachung der Oberfläche will man in Redmond also wohl die Voraussetzungen verbessern, um mit Chrome OS und iOS im Bildungsbereich zu konkurrieren.

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