Bilanzen: Intel gleicht einer frisch bemalten aber bröckelnden Fassade
Auf den ersten Blick entwickeln sich Intels Geschäfte ziemlich gut. Das Unternehmen baut seine Einnahmen weiter aus und verzeichnet satte Gewinne. Wenn man aber hinter die Kulissen schaut und schonmal die Zukunft des Konzerns im Blick hat, sieht die ganze Angelegenheit schon nicht mehr ganz so rosig aus.
Die drei Monate zum Jahresabschluss beendete Intel mit einem Umsatz von 18,7 Milliarden Dollar, was immerhin gute 9 Prozent mehr sind als vor einem Jahr. Unterm Strich stand nun ein Nettogewinn von satten 5,2 Milliarden Dollar. Im Vergleichszeitraum des letzten Jahres hatten hier Sonderausgaben im Zuge der trumpschen Steuerreform einen leichten Verlust verursacht.
Hübsch sehen durchaus auch die finanziellen Bilanzen des traditionell wichtigsten Geschäftsbereiches aus: Der Umsatz mit PC-Prozessoren kletterte um rund zehn Prozent auf 9,8 Milliarden Dollar. Die Steigerung resultierte aber in erster Linie daraus, dass man es schaffte, verstärkt die teureren High End-CPUs abzusetzen. Was die Stückzahlen angeht, liegt man im Desktop-Segment weiterhin im Minus und kann bei Notebooks lediglich knapp über die Stagnation hinauskommen.
Und die kommende Zeit ist alles andere als eine sichere Bank. So ist es völlig unklar, wie lange die Zurückhaltung der Cloud-Betreiber anhält. Hinzu kommt natürlich auch der Handelskrieg zwischen den USA und China, der nicht gerade für eine positive Stimmung am Markt sorgt. Und auch in anderen Segmenten der Technologie-Branche sieht es nicht nach soliden Steigerungen aus, was sich natürlich direkt auf Intel als einen der Hersteller der wichtigsten Basis-Technologien auswirkt.
Und in die kommenden schwierigen Monate geht der Konzern weiterhin ohne einen ordentlichen Konzernchef. Aktuell wird das Unternehmen seit Monaten von Finanzchef Bob Swan mitgeleitet, der keine Ambitionen hat, den Job besonders lange zu machen. Es sind zwar durchaus diverse Manager im Gespräch, die den Posten übernehmen könnten - doch einig ist sich Intel bisher noch mit keinem geworden.
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Hübsch sehen durchaus auch die finanziellen Bilanzen des traditionell wichtigsten Geschäftsbereiches aus: Der Umsatz mit PC-Prozessoren kletterte um rund zehn Prozent auf 9,8 Milliarden Dollar. Die Steigerung resultierte aber in erster Linie daraus, dass man es schaffte, verstärkt die teureren High End-CPUs abzusetzen. Was die Stückzahlen angeht, liegt man im Desktop-Segment weiterhin im Minus und kann bei Notebooks lediglich knapp über die Stagnation hinauskommen.
Es kommt eine unsicherere Zeit
Neun Prozent Wachstum vermeldete Intel auch bei Server-Chips, die in großen Mengen an die Betreiber der Cloud-Infrastrukturen verkauft werden. Allerdings lagen die Wachstumsraten hier in der letzten Zeit eher bei über 20 Prozent, womit sich das vermeintlich gute Ergebnis dann doch recht schnell relativierte.Und die kommende Zeit ist alles andere als eine sichere Bank. So ist es völlig unklar, wie lange die Zurückhaltung der Cloud-Betreiber anhält. Hinzu kommt natürlich auch der Handelskrieg zwischen den USA und China, der nicht gerade für eine positive Stimmung am Markt sorgt. Und auch in anderen Segmenten der Technologie-Branche sieht es nicht nach soliden Steigerungen aus, was sich natürlich direkt auf Intel als einen der Hersteller der wichtigsten Basis-Technologien auswirkt.
Und in die kommenden schwierigen Monate geht der Konzern weiterhin ohne einen ordentlichen Konzernchef. Aktuell wird das Unternehmen seit Monaten von Finanzchef Bob Swan mitgeleitet, der keine Ambitionen hat, den Job besonders lange zu machen. Es sind zwar durchaus diverse Manager im Gespräch, die den Posten übernehmen könnten - doch einig ist sich Intel bisher noch mit keinem geworden.
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