Intel: Qualcomm nimmt sogar Schäden für die eigenen Kunden hin
Der Chipkonzern Intel hat jetzt auch mal öffentlich ziemlich klar gegen den Konkurrenten Qualcomm geschossen. Dieser würde letztlich selbst auf Kosten der eigenen Kunden alles tun, um sich nicht nur Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, sondern die Konkurrenz am Markt möglichst vollkommen auszuschalten.
Steven Rodgers, Chefsyndikus Intels, betonte, dass Qualcomm sein Patentportfolio immer wieder auch gegen Partner und natürlich auch Wettbeweber ins Feld führe, obwohl das Unternehmen schon mehrfach in verschiedenen Ländern wegen des Missbrauchs der Schutzrechte zu Strafzahlungen verurteilt wurde. Einen Lerneffekt hat es demnach aufgrund solcher Beschlüsse bisher kaum gegeben.
Daraus resultiere nicht nur das Problem einer stetigen Rechtsunsicherheit für alle, die in irgendeiner Form mit Qualcomm zu tun hätten. Die Folge seien auch steigende Preise für die Kunden und mangelnde Innovationsfreudigkeit. Rodgers verwies darauf, dass Qualcomm unter anderem in der EU zu einer Strafe in Milliardenhöhe verurteilt worden war und in anderen Ländern ebenfalls Sanktionen verhängt wurden, die nicht wesentlich niedriger lagen.
Bei allen sicherlich berechtigten Vorwürfen muss hier allerdings auch angemerkt werden, dass Intel selbst nicht weniger aggressive Zeiten hatte. Der Konzern ging unter anderem so weit, dass große Handelsketten ordentliche Vergünstigungen erhielten, wenn sie schlicht keine Rechner in die Auslagen stellten, in denen Prozessoren des Konkurrenten AMD eingesetzt wurden. Auch hier gab es satte Strafen - die aber wohl durchaus zu einem gewissen Lernprozess führten.
Siehe auch: Doppelt kassiert: Auftragshersteller nehmen jetzt Qualcomm unter Feuer
Daraus resultiere nicht nur das Problem einer stetigen Rechtsunsicherheit für alle, die in irgendeiner Form mit Qualcomm zu tun hätten. Die Folge seien auch steigende Preise für die Kunden und mangelnde Innovationsfreudigkeit. Rodgers verwies darauf, dass Qualcomm unter anderem in der EU zu einer Strafe in Milliardenhöhe verurteilt worden war und in anderen Ländern ebenfalls Sanktionen verhängt wurden, die nicht wesentlich niedriger lagen.
Intel hofft auf die FTC
Aktuell laufe außerdem ein Verfahren bei der US-Handelsaufsicht FTC, wo es Anfang Januar erste Anhörungen geben wird. Intel setzt nach Angaben seines obersten Konzernanwalts große Hoffnungen in diese Angelegenheit. Denn hier könnte Qualcomm insbesondere hinsichtlich des 5G-Marktes in die Schranken gewiesen werden.Bei allen sicherlich berechtigten Vorwürfen muss hier allerdings auch angemerkt werden, dass Intel selbst nicht weniger aggressive Zeiten hatte. Der Konzern ging unter anderem so weit, dass große Handelsketten ordentliche Vergünstigungen erhielten, wenn sie schlicht keine Rechner in die Auslagen stellten, in denen Prozessoren des Konkurrenten AMD eingesetzt wurden. Auch hier gab es satte Strafen - die aber wohl durchaus zu einem gewissen Lernprozess führten.
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