Intel steckt jetzt enorme Summen in Auf- und Umbau von Werken
Der Chipkonzern Intel bereitet den Aufbau einer kompletten neuen Fabrik vor und will einen zweistelligen Milliarden-Betrag investieren. Dies ist Bestandteil eines umfangreichen Programms, mit dem sich das Unternehmen auf eine Zukunft vorbereiten will, in der das klassische Geschäft mit PC-Prozessoren nicht mehr die größte Einnahmequelle ist.
Es geht um eine Differenzierung. Die firmeneigenen Produktionsanlagen sollen eine deutlich größere Bandbreite an Produkten herstellen können als bisher. Neben klassischen Prozessoren werden auch Chips für mobile Systeme und Automobile eine zunehmende Rolle im Portfolio spielen. Um dies verwirklichen zu können, steckt man jetzt Milliarden-Beträge in den Um- und Neubau von Standorten.
Aktuell geht es um eine zusätzliche Anlage in Israel. Fast 11 Milliarden Dollar sollen in das Projekt fließen, wobei 10 Milliarden Dollar von Intel selbst kommen und der Rest sich aus verschiedenen staatlichen Beihilfen und Subventionen zusammensetzt, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Das Geld fließt dabei in den Standort Kiryat Gat in Zentral-Israel, auf dem Intel schon eine weitere Fertigungsanlage stehen hat. Zum Zeitplan und den geplanten Technologien, mit denen man später hier arbeiten will, wurden noch keine Angaben gemacht.
Intel ist in Israel schon lange aktiv und beschäftigt in dem Land rund 13.000 Menschen. Durch den Neubau werden dann noch einmal etwa Tausend dazukommen. Doch damit ist die Sache vermutlich noch nicht abgeschlossen. Denn zuvor war bereits klar, dass rund 5 Milliarden Dollar in den Ausbau der bereits bestehenden Fabrik in Israel fließen werden, die unabhängig von dem neuen Betrag sind.
Siehe auch: Bilanzen: Intel gleicht einer frisch bemalten aber bröckelnden Fassade
Aktuell geht es um eine zusätzliche Anlage in Israel. Fast 11 Milliarden Dollar sollen in das Projekt fließen, wobei 10 Milliarden Dollar von Intel selbst kommen und der Rest sich aus verschiedenen staatlichen Beihilfen und Subventionen zusammensetzt, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Das Geld fließt dabei in den Standort Kiryat Gat in Zentral-Israel, auf dem Intel schon eine weitere Fertigungsanlage stehen hat. Zum Zeitplan und den geplanten Technologien, mit denen man später hier arbeiten will, wurden noch keine Angaben gemacht.
5 Mrd. Dollar kommen noch drauf
Intel hatte auch andere Standorte im Visier, darunter in Irland und in den USA. Doch nun ist die Entscheidung für Israel gefallen. Was am Ende den Ausschlag gegeben hat, ist nicht bekannt. Die Zuschüsse allein werden es kaum sein, denn diese locken in vergleichbaren Dimensionen auch anderswo. Letztlich muss schon mehr passen, um solche Investitionen in Gang zu bringen.Intel ist in Israel schon lange aktiv und beschäftigt in dem Land rund 13.000 Menschen. Durch den Neubau werden dann noch einmal etwa Tausend dazukommen. Doch damit ist die Sache vermutlich noch nicht abgeschlossen. Denn zuvor war bereits klar, dass rund 5 Milliarden Dollar in den Ausbau der bereits bestehenden Fabrik in Israel fließen werden, die unabhängig von dem neuen Betrag sind.
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