Milliarden-Kredit für den Aufbau:
1&1 Drillisch nimmt an 5G-Auktion teil
Kurz vor Ende der Anmeldefrist hat sich die United-Internet-Tochter 1&1 Drillisch nun offiziell zur Teilnahme am 5G-Versteigerungsverfahren bekannt. Der Vorstand hat den Weg dafür heute freigemacht und auch die Finanzierung für den Aufbau eines eigenes Mobilfunknetzes steht.
Infografik: 5G-Auflagen reichen nicht weit
Morgen, am Freitag, den 25. Januar, endet die Anmeldefrist für die Versteigerung der neuen 5G-Frequenzen. Bis jetzt war es vollkommen unklar, ob die United-Internet-Tochter 1&1 Drillisch an dem Bieterverfahren teilnehmen wird oder nicht. Im Vorfeld hatte es da viel Trubel gegeben, denn die bestehenden drei Provider Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica wollten nicht auf ihre Kosten ein neues, viertes Netz mitfinanzieren.
United-Internet-Chef Ralph Dommermuth hatte sich aber schon Mitte 2018 klar für die Teilnahme an der 5G-Auktion ausgesprochen und hatte damit die Konkurrenz verärgert. Nun hat der Vorstand heute beschlossen, dass 1&1 Drillisch den nötigen Antrag auf Zulassung zur Auktion zur Vergabe von 5G-Mobilfunkfrequenzen bei der Bundesnetzagentur stellen wird. Der Aufsichtsrat der United-Internet-Tochter unterstützt das Vorhaben.
Wie das Handelsblatt unter Berufung auf 1&1 berichtet, ist auch der Plan ein 5G-Mobilfunknetz aufzubauen und zu betreiben genehmigt - damit ist also alles klargemacht für den Fall einer erfolgreichen Ersteigerung von Frequenzen. Dafür wurden schon Finanzmittel geprüft, 2,8 Milliarden Euro sollen als Kredit dafür zur Verfügung stehen.
In einer Stellungnahme gab sich United Internet zuversichtlich, mit dem Schritt die Grundlage für eine erfolgreiche und dauerhafte Positionierung der 1&1-Drillisch-Gruppe als vierten Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland geschaffen zu haben und in Zukunft einen wesentlichen Beitrag dazu zu leisten, dass Deutschland zum Leitmarkt für 5G in Europa werden könne.
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Infografik: 5G-Auflagen reichen nicht weit
Morgen, am Freitag, den 25. Januar, endet die Anmeldefrist für die Versteigerung der neuen 5G-Frequenzen. Bis jetzt war es vollkommen unklar, ob die United-Internet-Tochter 1&1 Drillisch an dem Bieterverfahren teilnehmen wird oder nicht. Im Vorfeld hatte es da viel Trubel gegeben, denn die bestehenden drei Provider Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica wollten nicht auf ihre Kosten ein neues, viertes Netz mitfinanzieren.
United-Internet-Chef Ralph Dommermuth hatte sich aber schon Mitte 2018 klar für die Teilnahme an der 5G-Auktion ausgesprochen und hatte damit die Konkurrenz verärgert. Nun hat der Vorstand heute beschlossen, dass 1&1 Drillisch den nötigen Antrag auf Zulassung zur Auktion zur Vergabe von 5G-Mobilfunkfrequenzen bei der Bundesnetzagentur stellen wird. Der Aufsichtsrat der United-Internet-Tochter unterstützt das Vorhaben.
Wie das Handelsblatt unter Berufung auf 1&1 berichtet, ist auch der Plan ein 5G-Mobilfunknetz aufzubauen und zu betreiben genehmigt - damit ist also alles klargemacht für den Fall einer erfolgreichen Ersteigerung von Frequenzen. Dafür wurden schon Finanzmittel geprüft, 2,8 Milliarden Euro sollen als Kredit dafür zur Verfügung stehen.
Milliarden-Kredit für den Aufbau
Die 1&1 Drillisch-Gruppe wäre dann schon bald als vierter Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland tätig und müsste nicht weiter auf die Netze von O2 und Vodafone zurückgreifen.In einer Stellungnahme gab sich United Internet zuversichtlich, mit dem Schritt die Grundlage für eine erfolgreiche und dauerhafte Positionierung der 1&1-Drillisch-Gruppe als vierten Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland geschaffen zu haben und in Zukunft einen wesentlichen Beitrag dazu zu leisten, dass Deutschland zum Leitmarkt für 5G in Europa werden könne.
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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