Sea of Thieves: Nächstes Update macht das Spiel um die Hälfte kleiner

Microsoft, Piraten, Sea of Thieves, Rare Bildquelle: Rare
Es ist fast schon ein kleines Wunder, wenn Entwickler überhaupt mal Rücksicht auf die Speicherkapazitäten der Nutzer legen. Meist nehmen schon kleinere Tools eine dreistellige Megabyte-Menge in Beschlag. Da ist die jüngste Aktion der Entwickler des Piraten-Abenteuers "Sea of Thieves" durchaus bemerkenswert: Diese macht das Spiel sehr viel kleiner. Wie die Leute von Rare mitteilten, wird mit dem kommenden Update ordentlich aufgeräumt - und das auf allen Plattformen. Dabei wird teilweise so viel Kapazität frei, dass man problemlos ein weiteres großes Spiel auf die Festplatte oder die SSD bekommt. Schon PC-User können hier damit rechnen, dass ordentlich etwas freigeschaufelt wird, was vor allem User freuen dürfte, die mit einer kleineren SSD unterwegs sind.

Auf einem Windows 10-Rechner belegt Sea of Thieves mit allen Updates und Erweiterungen, die mit der Zeit dazukamen, inzwischen satte 47 Gigabyte. Die Entwickler haben nun allerdings dafür gesorgt, dass einige Inhalte optimiert und vor allem auch doppelte Daten verworfen wurden. Am Ende schaufelt der Installationsprozess des neuesten Updates immerhin 20 Gigabyte frei, die Installation schrumpft also auf 27 Gigabyte zusammen.


Noch mehr bei den Konsolen

Bei den Spielekonsolen tritt ein noch stärkerer Effekt auf: Nutzer der Xbox One können sich darauf freuen, dass auf der Festplatte ihres Systems zukünftig nur noch 10 statt 35 Gigabyte in Beschlag genommen werden. Auf der Xbox One X sinkt die benötigte Kapazität von 47 auf 25 Gigabyte, teilten die Entwickler mit.

Um allerdings in den Genuss des Platz-Ersparnisses zu kommen, ist eine komplette Neuinstallation nötig. Das dauert dann zwar etwas länger als die Installation kleiner Updates, kann aber eben auch viel bringen. Die Bereitstellung der überarbeiteten Fassung ist für den 6. Februar vorgesehen. Die Entwickler bringen mit dieser dann außerdem die Möglichkeit mit, dass Streamer ihren Nutzernamen verbergen, um das Stream-Sniping einzudämmen.

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