Schludert WhatsApp? Fremde Chats nach Rufnummerwechsel einsehbar
In den USA macht derzeit die Meldung einer Nutzerin die Runde, die fremde WhatsApp-Chats auf ihrem neuen Smartphone gefunden hat. Hintergrund scheint ein Problem mit der Datenspeicherung bei WhatsApp zu sein.
Ein WhatsApp-Account ist normalerweise an eine Rufnummer gebunden. Wenn ein Nutzer diese aber wechselt kann es zu Problemen kommen, wie ein Fall in den USA jetzt zeigt. Dort hatte eine Frau auf ihrem Smartphone nach der Anmeldung bei WhatsApp plötzlich die komplette Einsicht in ihr fremde Chats, mit hoher Wahrscheinlichkeit von dem Vorbesitzer der Rufnummer (via Daily Mail).
Sie hatte dabei ihr neues Telefon inklusive der neuen Nummer schon länger in Benutzung, bevor sie sich bei WhatsApp angemeldet hat.
WhatsApp gibt an, gespeicherte Daten nach 45 Tagen automatisch zu löschen. Somit hätte die Einsicht in den fremden WhatsApp-Verlauf eigentlich gar nicht passieren dürfen, wenn das Unternehmen dieser Löschung tatsächlich nachgekommen wäre. WhatsApp steht schon seit längerem im Verdacht, den Datenschutz seiner Nutzer nicht ganz so ernst zu nehmen.
Datenschützer raten daher bei einem Rufnummernwechsel alte Backups oder auch gleich den ganzen WhatsApp-Account selbst zu löschen.
Download WhatsApp für Android: APK-Version Download WhatsApp Desktop: Neuer Windows-Client für beliebten Messenger Infografik: WhatsApp-Nutzung nimmt weiter zu
Siehe auch:
Sie hatte dabei ihr neues Telefon inklusive der neuen Nummer schon länger in Benutzung, bevor sie sich bei WhatsApp angemeldet hat.
Auf Fehlersuche
Eigentlich dürfte das aber nicht passieren, denn ebenso wie in Deutschland werden Rufnummern nicht sofort neuvergeben. In Deutschland kann man sich zum Beispiel seine alte Rufnummer bei den meisten Anbietern noch bis zu 30 Tage nach Vertragsende für eine Portierung zu einem anderen Anbieter vormerken lassen. Das ist in diesem Falle wichtig, denn es wird vermutet, dass ein Bug bei WhatsApp die Einsicht in die fremde Kommunikation ermöglicht hat und nicht eine zu kurze Frist bei der Rufnummernweitergabe.WhatsApp gibt an, gespeicherte Daten nach 45 Tagen automatisch zu löschen. Somit hätte die Einsicht in den fremden WhatsApp-Verlauf eigentlich gar nicht passieren dürfen, wenn das Unternehmen dieser Löschung tatsächlich nachgekommen wäre. WhatsApp steht schon seit längerem im Verdacht, den Datenschutz seiner Nutzer nicht ganz so ernst zu nehmen.
Keine Stellungnahme
Im Fall der Nutzerin, die auf die fremden Chats gestoßen ist, hat sich das Unternehmen auf Nachfragen noch nicht geäußert.Datenschützer raten daher bei einem Rufnummernwechsel alte Backups oder auch gleich den ganzen WhatsApp-Account selbst zu löschen.
Download WhatsApp für Android: APK-Version Download WhatsApp Desktop: Neuer Windows-Client für beliebten Messenger Infografik: WhatsApp-Nutzung nimmt weiter zu
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