Google nach Russland, China, Nigeria umgeleitet, Ausfall vieler Dienste

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Der Internetriese Google kämpfte in der Nacht für viele in Europa sicherlich unbemerkt mit einem größeren Ausfall seiner Cloud-Dienste, wodurch viele Google-Angebote eingeschränkt waren. Das kuriose dabei: Der Google Traffic wurde nach China und Russland umgeleitet, was zu Ausfallzeiten führte. Über eine Stunde zeigte der Google Cloud Status ein tiefes Rot - der Vorfall begann am 12. November um 13.12 Uhr Pacific Time (PT) und endete um 14.35 Uhr. In Deutschland trudelten die ersten Meldungen über Ausfälle bei allestörungen.de gegen 22.49 Uhr ein. Google Ausfall November 2018Auch in Deutschaönd meldeten Nutzer die Probleme Laut Google gab es im Netzwerk zunächst Verbindungsprobleme bei der Verbindung zu Google-Diensten, einschließlich Google-APIs, Load Balancers, Instanzen und anderen externen IP-Adressen. "Uns liegen Berichte vor, wonach Google Cloud IP-Adressen fälschlicherweise von anderen Internet-Service-Providern als Google angezeigt werden. Wir werden bis Montag, 12.11.2018, 15:00 Uhr USA/Pazifik, weitere Informationen zur Verfügung stellen", meldete Google kurze Zeit später.
Google Ausfall November 2018Google informierte auf der Status-Seite über den Ausfall

Internet-Traffic-Hijack-Versuch

Wie sich das äußerte und was vielleicht dahinter steckte meldete kurze Zeit später die Nachrichtenagentur AP. AP vermutet, dass es sich um einen Internet-Traffic-Hijack-Versuch gehandelt habe, der die Google-Services störte.

Teile des Internetverkehrs wurden einfach durch Russland und China umgeleitet, was dazu führte, dass die Verbindung zu den Google-Diensten unterbrochen war, einschließlich der Suche, der Cloud Hosting-Dienste und der Kollaborationswerkzeuge für Unternehmen.

Russland, China und Nigeria

Laut Meldungen von russischen und chinesischen Telekommunikationsunternehmen war ein nigerianischer Internet-Provider an dem Vorfall beteiligt, so AP.

Google selbst wollte sich nicht zu Spekulationen hinreißen lassen, auch wenn das andere, wie der Sicherheitsforscher Alex Henthorn-Iwane von ThousandEyes ganz anders handhabten. Henthorn-Iwane sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AP, dass das Hijacking am Montag vielleicht "ein Kriegsspielexperiment" gewesen sein könnte. Google versprach weitere Untersuchungen:

"Das Problem, dass Google Cloud IP-Adressen fälschlicherweise von anderen Internet Service Providern als Google angezeigt werden, wurde für alle betroffenen Nutzer ab 14:35 Uhr US/Pazifik behoben. Während der gesamten Dauer dieses Problems funktionierten die Google-Services wie erwartet, und wir glauben, dass die Ursache des Problems außerhalb von Google lag. Wir werden eine interne Untersuchung dieses Problems durchführen und unsere Systeme entsprechend verbessern, um zukünftige Wiederholungen zu verhindern oder zu minimieren." Infografik: 20 Jahre Google20 Jahre Google Google, Suchmaschine, Geburtstag, Doodle, Google Doodle, Google Geburtstag Google, Suchmaschine, Geburtstag, Doodle, Google Doodle, Google Geburtstag Google
Mehr zum Thema: Google LLC
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