Google flüchtet aus China:
Keine Hoffnung auf Einigung im Handelskrieg
Google hat ein Problem: Weil sich der Ton zwischen den USA und China immer weiter verschärft, plant die US-Regierung in Kürze erneut Strafzölle auf Notebooks und andere Elektronikprodukte. Um diesen zu entgehen, flüchtet Google nun aus China und lässt anderswo produzieren.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes meldet, hat sich Google für Thailand und Vietnam als neue Standorte für die Produktion einer Reihe von Geräten entschieden. Hintergrund sind natürlich die geplanten neuen Abgaben auf die Einfuhr von Notebooks aus China in die USA, die Strafzölle in Höhe von 15 Prozent mit sich bringen.
Dem Bericht zufolge will Google seine Smart-Speaker künftig in Thailand bauen lassen, wobei man wie bisher auf die Zusammenarbeit mit dem Vertragsfertiger Quanta Computer setzt. Quanta will deshalb eine Milliarde Baht in Thailand investieren, um dort eine Niederlassung einzurichten und den Kauf von Fertigungseinrichtungen zu finanzieren. Google muss vor allem deshalb aktiv werden, weil die USA der wichtigste Markt für den Verkauf seiner Smart-Speaker-Produkte sind.
Gleichzeitig prüft Google angeblich auch eine Verlagerung der Produktion seiner hauseigenen Notebook-Modelle. Die Chromebooks des US-Konzerns sollen künftig angeblich aus Thainland und Vietnam kommen, um so die US-Strafzölle gegen Produkte aus China zu umgehen. In diesem Fall kooperiert Google laut der Meldung aus Taiwan mit dem von dort stammenden Vertragsfertiger Compal, der schon lange diverse Chromebook-Modelle von Google und seinen Hardware-Partnern baut.
Erst vor knapp zwei Wochen hatte Compal gegenüber taiwanischen Medien angedeutet, dass man eine Wiedereröffnung eines bestehenden Werks in Vietnam in Betracht zieht, um eine schnelle Lösung bezüglich der steigenden Abgaben auf die Einfuhr von Produkten aus China in die USA zu ermöglichen. Die entsprechende Entscheidung soll noch bis zum Jahresende gefällt werden.
Dem Bericht zufolge will Google seine Smart-Speaker künftig in Thailand bauen lassen, wobei man wie bisher auf die Zusammenarbeit mit dem Vertragsfertiger Quanta Computer setzt. Quanta will deshalb eine Milliarde Baht in Thailand investieren, um dort eine Niederlassung einzurichten und den Kauf von Fertigungseinrichtungen zu finanzieren. Google muss vor allem deshalb aktiv werden, weil die USA der wichtigste Markt für den Verkauf seiner Smart-Speaker-Produkte sind.
Gleichzeitig prüft Google angeblich auch eine Verlagerung der Produktion seiner hauseigenen Notebook-Modelle. Die Chromebooks des US-Konzerns sollen künftig angeblich aus Thainland und Vietnam kommen, um so die US-Strafzölle gegen Produkte aus China zu umgehen. In diesem Fall kooperiert Google laut der Meldung aus Taiwan mit dem von dort stammenden Vertragsfertiger Compal, der schon lange diverse Chromebook-Modelle von Google und seinen Hardware-Partnern baut.
Erst vor knapp zwei Wochen hatte Compal gegenüber taiwanischen Medien angedeutet, dass man eine Wiedereröffnung eines bestehenden Werks in Vietnam in Betracht zieht, um eine schnelle Lösung bezüglich der steigenden Abgaben auf die Einfuhr von Produkten aus China in die USA zu ermöglichen. Die entsprechende Entscheidung soll noch bis zum Jahresende gefällt werden.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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