Windows 10: Microsoft will Probleme der Gamer endlich angehen
Microsofts Betriebssystem Windows 10 ist bei PC-Gamern zwar inzwischen längst die Nummer 1, doch heißt das nicht, dass es nicht noch diverse Verbesserungsmöglichkeiten gäbe. Und weil es in einigen Bereichen nicht schnell genug vorangeht, will sich nun Phil Spencer als Chef der Spielesparte persönlich in die Arbeit anderer Teams einmischen.
Das betrifft vor allem den Microsoft Store. Dieser soll eigentlich eine zentrale Rolle dabei spielen, Windows 10 noch weiter als Gaming-Plattform zu etablieren. Immerhin lassen sich hier unter anderem Spiele schnell kaufen und per Download installieren. Doch tauchen auch immer wieder Probleme auf, die das Ganze nicht gerade zu einem großen Vergnügen machen.
Zu nennen wären da einige Schwierigkeiten, über die die Nutzer immer wieder klagen. Das beginnt bei fehlerhaften Installations-Prozessen und reicht bis dahin, dass Store-Games sich nicht stummschalten, wenn der Anwender in eine andere Anwendung wechselt, oder dass bestimmte Drittanbieter-Softwares nicht so unterstützt werden, wie man es erwartet - etwa Fraps, Discord oder Nvidia Shadowplay.
Das geschieht dann aber nicht einfach nur als Entgegenkommen gegenüber den Nutzern. Microsoft hat immerhin selbst auch andere Ansprüche an die eigene Position im Markt für das PC-Gaming. Aktuell ist unter Windows immerhin klar Steam die wichtigste Plattform und in Redmond sähe man es natürlich schon gern, wenn man selbst irgendwann der zentrale Anlaufpunkt für Gamer auf Windows sein würde.
Siehe auch: PC-Spieler greifen zu Windows 10 - das OS dominiert den Gaming-Markt
Zu nennen wären da einige Schwierigkeiten, über die die Nutzer immer wieder klagen. Das beginnt bei fehlerhaften Installations-Prozessen und reicht bis dahin, dass Store-Games sich nicht stummschalten, wenn der Anwender in eine andere Anwendung wechselt, oder dass bestimmte Drittanbieter-Softwares nicht so unterstützt werden, wie man es erwartet - etwa Fraps, Discord oder Nvidia Shadowplay.
Spencer will es selbst richten
Spencer räumte entsprechende Probleme am Wochenende auf dem XO18-Event ein. "Ich weiß, dass wir noch eine Tonne Arbeit an Windows vor uns haben", sagte er laut einem Bericht des US-Magazins The Verge. Er habe das Feedback - insbesondere hinsichtlich der Probleme mit dem Store - vernommen. Und Spencer sicherte zu, dass er sich persönlich stärker darum kümmern wolle, was immerhin eigentlich Aufgabe eines anderen Teams wäre und daher durchaus auch zu internen Konflikten hinsichtlich der Zuständigkeiten führen kann.Das geschieht dann aber nicht einfach nur als Entgegenkommen gegenüber den Nutzern. Microsoft hat immerhin selbst auch andere Ansprüche an die eigene Position im Markt für das PC-Gaming. Aktuell ist unter Windows immerhin klar Steam die wichtigste Plattform und in Redmond sähe man es natürlich schon gern, wenn man selbst irgendwann der zentrale Anlaufpunkt für Gamer auf Windows sein würde.
Siehe auch: PC-Spieler greifen zu Windows 10 - das OS dominiert den Gaming-Markt
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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